Safran Aktie: Gewinnsprung voraus!
Safran navigiert derzeit durch ein paradoxes Marktumfeld in der Luftfahrtindustrie. Während anhaltende Lieferengpässe die Produktion neuer Triebwerke bremsen, sorgt genau dieser Stau für volle Auftragsbücher in der Wartung und Instandhaltung. Kann der Konzern diesen strategischen Vorteil nutzen, um seinen jüngsten Höhenflug an der Börse dauerhaft zu festigen?
Wartungsgeschäft als Profit-Treiber
Die Verzögerungen bei der Auslieferung kritischer Bauteile wie Flugzeugturbinen stellen die Branche vor Herausforderungen, spielen Safran jedoch in die Karten. Da Fluggesellschaften ihre bestehenden Flotten aufgrund fehlender Neumaschinen länger betreiben müssen, steigt der Bedarf an Ersatzteilen und professionellen Wartungsdiensten strukturell an. Dieses Aftermarket-Geschäft gilt als deutlich margenstärker als der Verkauf von Erstausrüstungen und verleiht dem Geschäftsmodell eine hohe Widerstandsfähigkeit.
Zusätzlich profitiert das Unternehmen vom weltweit robusten Rüstungszyklus. Die Verteidigungssparte sorgt für eine stabile Grundlast und ergänzt die zivile Luftfahrtsparte in einem volatilen Marktumfeld. Marktbeobachter werten diese zweigeteilte Aufstellung als wesentlichen Faktor für die aktuelle Stärke des Titels.
Charttechnik und Ausblick
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Anleger honorierten die solide Positionierung zuletzt mit deutlichen Zukäufen. Am vergangenen Freitag markierte die Aktie bei 346,70 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und ging mit einem Tagesplus von rund 1,8 Prozent aus dem Handel. Damit setzt sich die seit Monaten anhaltende Dynamik fort: Auf Sicht von einem Jahr hat das Papier bereits um fast 39 Prozent zugelegt.
Der Titel notiert aktuell rund 18 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 293,14 Euro, was den intakten Aufwärtstrend unterstreicht. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 62,2 ist die Aktie zwar gut gelaufen, bewegt sich aber noch nicht in einem extrem überkauften Bereich.
Nach den bereits am 13. Februar präsentierten Jahresergebnissen richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf den 23. April 2026. An diesem Tag wird Safran die Umsatzzahlen für das erste Quartal vorlegen. Bis dahin dürften vor allem die monatlichen Auslieferungsraten der großen Flugzeughersteller und Signale zur Entspannung der Lieferketten die Kursentwicklung maßgeblich beeinflussen. Solange die Aktie über der Unterstützung des 50-Tage-Durchschnitts bei 312,50 Euro verbleibt, bleibt das positive Chartbild kurzfristig bestätigt.
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