RWE Aktie: Rückkäufe laufen weiter
RWE kauft beständig eigene Aktien zurück – und nutzt dabei die jüngste Kursschwäche. In der zweiten Februarwoche flossen weitere 21 Millionen Euro in das Programm. Parallel dazu schmiedet der Essener Energiekonzern strategische Partnerschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Knapp 400.000 Aktien in einer Woche
Zwischen dem 9. und 13. Februar erwarb RWE insgesamt 397.824 eigene Aktien über die Börsenplattform Xetra. Die Käufe erfolgten durch ein beauftragtes Kreditinstitut zu Durchschnittspreisen zwischen 50,34 und 54,20 Euro. Das Gesamtvolumen dieser fünf Handelstage belief sich auf rund 20,95 Millionen Euro.
Seit dem Start der dritten Tranche Anfang Dezember 2025 hat der Konzern damit bereits mehr als 4,1 Millionen Aktien zurückgekauft. Das gesamte Rückkaufprogramm, das im November 2024 angekündigt wurde, umfasst ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
Reaktion auf schwieriges Marktumfeld
Der Hintergrund des Programms: RWE sieht sich mit Verzögerungen im US-Offshore-Windgeschäft und einer schleppenden Entwicklung des europäischen Wasserstoffmarkts konfrontiert. Durch die Aktienrückkäufe fließt überschüssiges Kapital direkt an die Aktionäre zurück – eine Alternative zur klassischen Dividendenerhöhung.
Neue Partnerschaften in den Emiraten
Zeitgleich baut RWE seine internationale Präsenz aus. Anfang Februar unterzeichnete das Unternehmen während eines Staatsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz zwei Absichtserklärungen mit den emiratischen Energiekonzernen ADNOC und Masdar.
Die Vereinbarung mit ADNOC sieht mögliche LNG-Lieferungen von bis zu einer Million Tonnen jährlich nach Deutschland und Europa vor – über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren. Mit Masdar plant RWE den Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland. Masdar prüft Beteiligungen an RWE-Projekten mit einer Kapazität von bis zu einem Gigawatt bis 2030.
Am 12. März folgt der Jahresbericht für 2025, am 30. April die Hauptversammlung. Die Dividende wird voraussichtlich am 6. Mai ausgezahlt.
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