RWE Aktie: Rückkauf läuft
RWE zieht sein Aktienrückkaufprogramm weiter durch – und kombiniert das parallel mit neuen Partnerschaften rund um Speicher und LNG. Für Anleger ist das vor allem deshalb interessant, weil Rückkäufe den Aktienbestand reduzieren und Kooperationen die strategische Position im Energiemarkt untermauern. Wie viel Substanz steckt aktuell in diesen Bausteinen?
Rückkaufprogramm: Dritte Tranche nimmt Fahrt auf
Laut Zwischenbericht von gestern (17. Februar) hat RWE in der dritten Tranche inzwischen über 4,1 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Allein in der Woche vom 9. bis 13. Februar kamen 397.824 Stück über Xetra hinzu – das entspricht einem Volumen von rund 21 Millionen Euro.
Wichtig dabei: Rückkäufe sind keine operative Ergebniskennzahl. Sie sind Kapitalpolitik. Der Effekt liegt vor allem darin, dass sich die Zahl der ausstehenden Aktien verringert – und sich der Gewinn je Aktie rechnerisch auf weniger Anteile verteilt, sofern die Ertragslage stabil bleibt.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Rückkäufe 09.–13.02.2026: 397.824 Aktien (Xetra)
- Volumen der Woche: ca. 21 Mio. €
- Rückkäufe seit Start Tranche 3 (03.12.2025): 4.141.830 Aktien
- Gesamtvolumen Tranche 3: ca. 199,8 Mio. €
- Gewichteter Durchschnittspreis: 48,23 €
Im Kursbild wirkt das wie ein stabilisierender Unterton: Mit 52,38 € notiert die Aktie heute zwar knapp unter dem 52‑Wochen‑Hoch (54,48 €), liegt aber weiterhin deutlich über dem langfristigen Niveau (rund +26,7% über dem 200‑Tage‑Durchschnitt).
Partnerschaften: Speicher mit Masdar, LNG mit ADNOC
Parallel zum Rückkauf drückt RWE bei Kooperationen aufs Tempo. Anfang Februar unterzeichnete der Konzern zwei Absichtserklärungen mit Masdar und ADNOC (beide Vereinigte Arabische Emirate).
- Mit Masdar geht es um Batteriespeicher (BESS) in Deutschland. Masdar prüft Investments in bestehende Projekte von RWE mit bis zu 1 Gigawatt Kapazität bis 2030. Zusätzlich planen beide Seiten neue Speicherprojekte mit bis zu 1 Gigawatt bis 2035.
- Mit ADNOC arbeitet RWE an LNG-Lieferungen nach Deutschland und weitere europäische Märkte. Ziel ist laut Mitteilung, die Versorgungssicherheit zu stärken und das LNG-Portfolio zu diversifizieren.
Unterm Strich verfolgt RWE damit zwei Hebel, die im Energiesystem immer wichtiger werden: Flexibilität durch Speicher – und Lieferoptionen durch LNG.
Weitere Vertragsmeldungen im Februar
Neben Rückkäufen und Partnerschaften meldete RWE zuletzt weitere Abschlüsse:
- 10. Februar: Contracts for Difference für 290 MW Solar- und Onshore-Windkapazität in Großbritannien (Allocation Round 7)
- 3. Februar: Stromabnahmevertrag mit Amazon für Offshore-Windstrom aus Nordseecluster B
Das passt zur Linie: Projekte absichern, Abnehmer binden, Planungssicherheit erhöhen.
Zum Wochenstart dürfte vor allem relevant bleiben, ob RWE den Rückkauftakt beibehält: In Tranche 3 stehen bereits rund 199,8 Mio. € Rückkaufvolumen zu Buche – ein klarer Hinweis, dass der Konzern seine Kapitalallokationsstrategie nicht nur ankündigt, sondern auch umsetzt.
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