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Das Bundeskartellamt attestiert RWE eine marktbeherrschende Stellung im deutschen Strommarkt – eine Einstufung mit weitreichenden Konsequenzen. Gleichzeitig positioniert sich der Essener Konzern strategisch bei der geplanten Reform der Solarförderung und treibt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm voran.
Deutlich über der Schwelle
Der sechste Marktmachtbericht der Bonner Wettbewerbshüter bringt es schwarz auf weiß: RWE liegt bei den entscheidenden pivotalen Stunden deutlich über der kritischen Fünf-Prozent-Schwelle. Zwischen 4,3 und 11,1 Prozent der Jahresstunden war der Konzern unverzichtbar für die Deckung der deutschen Stromnachfrage – ein signifikanter Anstieg gegenüber dem Vorberichtszeitraum.
Kartellamtspräsident Andreas Mundt macht die strukturelle Ursache aus: Der Ausstieg aus Kohle und Kernenergie lässt die verbleibenden Kraftwerke immer wichtiger werden. In fast einem Viertel aller Stunden konnte die inländische Nachfrage nur noch durch Importe gedeckt werden. Die Konsequenz: Marktbeherrschende Betreiber dürfen keine Kapazitäten zurückhalten, um Preise zu beeinflussen.
Solarreform als strategische Chance
Während kleine Photovoltaikanlagen auf Eigenheimen künftig ohne staatliche Förderung auskommen müssen, könnte die geplante Reform RWE in die Karten spielen. Der Konzern drängt auf Privilegien für Großkraftwerke – und positioniert sich damit geschickt im Umbauprozess des deutschen Energiesystems.
Das Kartellamt sieht eine mögliche Aufteilung der deutsch-luxemburgischen Stromgebotszone kritisch, da diese die Marktmacht großer Anbieter weiter verstärken würde.
BlackRock erhöht Beteiligung
Auf der Kapitalseite läuft das 1,5 Milliarden Euro schwere Aktienrückkaufprogramm planmäßig. Allein zwischen dem 16. und 20. Februar erwarb RWE über 405.000 eigene Aktien. Seit Start der dritten Tranche Anfang Dezember 2025 summiert sich das Volumen auf 4,5 Millionen Papiere.
Zudem stockte BlackRock seine Position auf: Der Stimmrechtsanteil des weltgrößten Vermögensverwalters stieg am 19. Februar von 5,11 auf 5,37 Prozent. Barclays-Analyst Peter Crampton bestätigte zeitgleich sein "Overweight"-Rating mit einem Kursziel von 60 Euro und verwies auf unterschätztes Wachstumspotenzial.
Starke Zahlen, gedrosselte Investitionen
Das bereinigte EBITDA 2024 erreichte 5,7 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen. Das bereinigte Nettoergebnis lag bei 2,3 Milliarden Euro. Über 40 Prozent des Stroms stammen mittlerweile aus erneuerbaren Quellen – Resultat von 10 Milliarden Euro Nettoinvestitionen in diesem Bereich.
Für 2025 bis 2030 plant RWE allerdings rund 35 Milliarden Euro Investitionen – 10 Milliarden weniger als ursprünglich angekündigt. Der vollständige Geschäftsbericht 2025 folgt am 12. März und dürfte Klarheit über die angepasste Strategie bringen.
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