RWE baut die Offshore-Windkraft in Großbritannien weiter aus – und rückt gleichzeitig in Deutschland stärker ins Blickfeld der Wettbewerbshüter. Genau diese Mischung aus Wachstum und Regulierung prägt die aktuelle Nachrichtenlage. Doch was wiegt für die Aktie am Ende schwerer?

Offshore-Ausbau: Großauftrag an Vestas

Für das britische Offshore-Projekt Vanguard West vergab RWE einen Auftrag über 1,38 Gigawatt an Vestas. Der Deal unterstreicht die internationalen Ausbaupläne im Windgeschäft. Er passt zudem in eine Reihe jüngerer Schritte im UK-Markt, nachdem sich RWE in der dortigen Auktionsrunde auch Kapazitäten bei Solar und Onshore-Wind sichern konnte.

An der Börse wirkt das wie ein Stabilitätsanker: Die Aktie steht heute bei 53,08 Euro und damit nur noch rund 2,35% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 54,36 Euro. Der Kurs liegt außerdem klar über dem 200‑Tage‑Durchschnitt (41,60 Euro) – ein Zeichen, dass der mittelfristige Aufwärtstrend intakt bleibt.

Bundeskartellamt: Hinweis auf wachsende Marktmacht

Parallel zum Ausbau im Ausland kommt Gegenwind aus dem Heimatmarkt. Das Bundeskartellamt veröffentlichte am 24. Februar seinen Marktmachtbericht 2024/25. Darin heißt es, die Marktmacht von RWE, LEAG und EnBW im deutschen Strommarkt sei deutlich gestiegen.

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Für Anleger ist das vor allem deshalb relevant, weil mehr Marktmacht auch mehr Aufmerksamkeit der Behörden bedeuten kann. Der Bericht liefert damit einen regulatorischen Rahmen, der die Diskussion rund um den deutschen Strommarkt in den kommenden Monaten mitprägen dürfte.

BlackRock erhöht Anteil – Analysten bleiben optimistisch

Auf Aktionärsseite gab es ebenfalls Bewegung: BlackRock meldete eine Erhöhung des Gesamtstimmrechtsanteils (inklusive Finanzinstrumenten) auf 5,37% nach einer Schwellenberührung am 19. Februar. 5,15% entfallen auf direkt gehaltene Stimmrechte.

Bei Analysten überwiegt der konstruktive Blick. Barclays bestätigte „Overweight“ und ließ das Kursziel bei 60 Euro. Der Analyst verwies dabei auf strategische Vorschläge von RWE an die Bundesregierung und sieht das Wachstumspotenzial im Zuge der Energiewende als unterschätzt. Auch JPMorgan bleibt bei „Overweight“. Deutsche Bank Research hält an „Buy“ mit 55 Euro Kursziel fest, Bernstein sieht „Market-Perform“, ebenfalls mit 55 Euro.

Der nächste konkrete Termin steht bereits fest: Der vollständige Geschäftsbericht 2025 soll am 12. März 2026 erscheinen.

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