RWE setzt konsequent auf zwei parallele Strategien: Der Energiekonzern kauft im großen Stil eigene Aktien zurück und sichert gleichzeitig den Ausbau seiner Offshore-Windkapazitäten ab. Während das Rückkaufprogramm planmäßig voranschreitet, hat der Konzern für sein britisches Großprojekt Vanguard West einen wichtigen Liefervertrag abgeschlossen.

Aktienrückkauf läuft auf Hochtouren

In der Handelswoche vom 16. bis 20. Februar erwarb RWE 405.334 eigene Papiere über Xetra. Das Volumen dieser Transaktionen belief sich auf rund 20,84 Millionen Euro. Die Kaufpreise bewegten sich in einer Spanne zwischen 49,79 Euro und 52,42 Euro pro Aktie.

Seit dem Start der dritten Tranche am 3. Dezember 2025 hat das Unternehmen damit insgesamt 4,55 Millionen Aktien zurückgekauft. Die kontinuierliche Ausführung zeigt die Entschlossenheit des Managements, Kapital an die Aktionäre zurückzuführen.

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Windpark-Ausbau nimmt Gestalt an

Parallel dazu treibt RWE sein britisches Offshore-Windprojekt Vanguard West voran. Der Konzern unterzeichnete einen Liefervertrag mit Vestas über 92 Windturbinen. Das Projekt soll nach Fertigstellung eine Gesamtkapazität von 1,4 Gigawatt erreichen – genug, um rechnerisch 1,5 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen.

Die finale Investitionsentscheidung ist für Sommer 2026 geplant. Bei planmäßiger Umsetzung könnte der Windpark 2029 ans Netz gehen und die Position von RWE im wachsenden Markt für erneuerbare Energien weiter stärken.

BlackRock stockt auf

Auch auf Investorenseite gibt es Bewegung: Der Vermögensverwalter BlackRock erhöhte seinen Stimmrechtsanteil bis zum 19. Februar auf 5,37 Prozent. Davon entfallen 5,24 Prozent auf direkt gehaltene Aktien, weitere 0,13 Prozent auf Finanzinstrumente wie Wertpapierleihen. Die vorherige Beteiligung lag bei 5,11 Prozent.

Die Aufstockung durch einen der weltweit größten Vermögensverwalter könnte als Vertrauenssignal in die strategische Ausrichtung des Konzerns gewertet werden. Mit dem Rückkaufprogramm und dem Ausbau der erneuerbaren Energien verfolgt RWE einen klar definierten Doppelkurs aus Kapitalrückführung und Wachstumsinvestitionen.

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