Die Aktie von Rolls-Royce hat in den letzten Jahren eine beispiellose Rally hingelegt, musste im laufenden Jahr jedoch eine spürbare Korrektur hinnehmen. In dieses volatile Umfeld hinein sendet der Triebwerkshersteller nun ein starkes fundamentales Signal: Ein massiver Auftrag der US-Airline Delta Air Lines untermauert die operative Stärke des Konzerns. Kann diese Nachricht die Zuversicht der Anleger zurückbringen und den langfristigen Aufwärtstrend stabilisieren?

Vertrauensbeweis aus den USA

Rolls-Royce konnte einen bedeutenden Auftrag von Delta Air Lines sichern, der die enge Partnerschaft beider Unternehmen weiter festigt. Wie der britische Konzern bekannt gab, hat die Fluggesellschaft insgesamt 62 neue Triebwerke bestellt. Das Paket umfasst 30 Einheiten des Typs Trent XWB-84 EP für den Airbus A350-900 sowie 32 Trent 7000-Triebwerke für den Airbus A330neo.

Besonders relevant für die langfristige Planungssicherheit ist die begleitende Service-Vereinbarung. Die neuen Triebwerke werden durch das "TotalCare"-Programm von Rolls-Royce abgedeckt. Dieses Modell überträgt Risiken bezüglich Wartungskosten und Ausfallzeiten auf den Hersteller, sichert Rolls-Royce im Gegenzug aber stetige Einnahmen über die Lebensdauer der Aggregate. Rob Watson, Präsident der Sparte Civil Aerospace, bezeichnete Delta in diesem Zusammenhang als den größten Partner des Unternehmens auf dem amerikanischen Kontinent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rolls-Royce?

Breit aufgestelltes Geschäftsmodell

Während die zivile Luftfahrt den größten Umsatzanteil ausmacht, profitiert Rolls-Royce derzeit von mehreren Wachstumstreibern gleichzeitig. Neben dem Deal mit Delta konnte das Unternehmen im Januar auch im Verteidigungssektor punkten: Ein Auftrag über 350 MTU-Motoren für Boxer-Radpanzer stärkt die Defence-Sparte, die rund 25 Prozent der zugrunde liegenden Umsätze erwirtschaftet.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Bereich Power Systems. Hier verzeichnete das Unternehmen zuletzt eine stark steigende Nachfrage, insbesondere durch den Ausbau von Rechenzentren. Diese Entwicklung führte dazu, dass Rolls-Royce seine mittelfristigen Wachstumsprognosen für dieses Segment auf rund 20 Prozent pro Jahr anhob.

Marktlage und Ausblick

An der Börse spiegelt sich die operative Neuausrichtung in einer beeindruckenden langfristigen Performance wider. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Plus bei rund 97 Prozent, auch wenn der Titel im Januar 2026 eine Atempause einlegte und seit Jahresbeginn gut 12 Prozent nachgab. Der aktuelle Kurs von 14,06 Euro bietet nun eine neue Ausgangslage für die Bewertung der jüngsten Erfolge.

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich jetzt auf den 26. Februar 2026. An diesem Datum wird der Konzern seine vollständigen Jahresergebnisse präsentieren. Bis dahin stützen das laufende Aktienrückkaufprogramm und das prall gefüllte Auftragsbuch die Stimmung rund um den britischen Triebwerksbauer.

Rolls-Royce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rolls-Royce-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Rolls-Royce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rolls-Royce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rolls-Royce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...