Die Aktie des Triebwerksbauers Rolls-Royce hat seit ihrem Jahreshoch Anfang Januar deutlich korrigiert. Doch nun sorgen gleich zwei Nachrichten für frische Impulse: Eine Großbestellung aus den USA und ein optimistischer Analystenkommentar könnten die jüngste Konsolidierung beenden. Ist der Weg für eine Erholung damit geebnet?

Analysten sehen Luft nach oben

Im Fokus steht eine neue Einschätzung von Morgan Stanley. Die Investmentbank bestätigte ihr "Overweight"-Rating und schraubte das Kursziel auf 1.500 Pence nach oben. Damit signalisieren die Experten ein erhebliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Kursniveau.

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Diese zuversichtliche Haltung steht nicht allein da; auch Goldman Sachs hatte das Ziel kürzlich angehoben. Die Aufstufungen erfolgen in einer Phase, in der der Aktienkurs nach einer beeindruckenden Rallye zuletzt eine Atempause eingelegt hat.

Operativer Erfolg durch Delta-Auftrag

Fundamentale Unterstützung liefert das operative Geschäft. Delta Air Lines hat eine Festbestellung für Rolls-Royce-Triebwerke bestätigt, um die eigene Langstreckenflotte auszubauen. Der Auftrag umfasst Modelle der Typen Trent XWB-84 EP und Trent 7000. Dieser kommerzielle Erfolg stärkt das Auftragsbuch und unterstreicht die robuste Nachfrage im Luftfahrtsektor, auch wenn lieferseitige Engpässe in der Branche weiterhin ein Thema bleiben.

Die charttechnische Lage

Die aktuellen Nachrichten treffen auf eine Aktie, die nach einer starken Performance konsolidiert. Während der Titel auf Sicht von zwölf Monaten um fast 96 Prozent zulegen konnte, notiert er aktuell rund 12 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 16,00 Euro. Der Kurs pendelt derzeit knapp unter der Marke von 14 Euro und liegt damit fast genau auf dem Niveau des 50-Tage-Durchschnitts.

Der nächste wichtige Impulsgeber steht bereits fest: Am 26. Februar 2026 wird Rolls-Royce die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr präsentieren. Investoren werden dann bewerten, ob die operative Entwicklung die derzeitige Bewertung mit einem erwarteten KGV von rund 20 rechtfertigt.

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