Rolls-Royce Aktie: Ertragssteigerung begeistert!
Rolls-Royce sammelt gerade in zwei wichtigen Bereichen neue Aufträge ein: bei Großraumflugzeug-Triebwerken und im Verteidigungsgeschäft. Das ist mehr als nur eine nette Schlagzeile – denn dahinter steckt die Frage, wie stabil der operative Turnaround inzwischen wirklich ist.
Zivile Luftfahrt: Delta setzt auf Trent
Für die zivile Luftfahrtsparte ist vor allem ein Deal mit Signalwirkung dabei. Am 28. Januar meldete Rolls-Royce eine größere Bestellung von Delta Air Lines: 30 Trent XWB-84 EP für Airbus A350-900 sowie 32 Trent-7000-Triebwerke für die A330-900neo-Flotte.
Wichtig für die Ertragsqualität: Zum Paket gehört auch ein umfassender TotalCare®-Servicevertrag. Solche Wartungs- und Servicevereinbarungen sind für Triebwerkshersteller attraktiv, weil sie über Jahre wiederkehrende Erlöse liefern.
Parallel arbeitet der Konzern weiter an Altlasten. Bei den Trent-1000-Triebwerken laufen weiterhin Haltbarkeits-Upgrades. Rolls-Royce will diese Verbesserungen bis Ende 2027 in der Flotte ausgerollt haben – ein zentraler Punkt, um die frühere Problematik nachhaltig abzuschütteln.
Defence: Auftrag für Boxer-Fahrzeuge
Auch im Verteidigungssegment gab es am 29. Januar Neuigkeiten: Rolls-Royce erweitert die mtu Series 199 Motorenfamilie für militärische Landfahrzeuge. In diesem Zuge wurden Bestellungen von Systemintegratoren Rheinmetall und KNDS gemeldet.
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Konkret geht es um 350 mtu 8-Zylinder-Motoren, die neue Boxer-Panzerfahrzeuge antreiben sollen. Die Auslieferungen werden für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet. Ziel der Erweiterung ist eine breiter aufgestellte Produktfamilie mit größerer Leistungsbandbreite, um heutige und künftige Anforderungen im Militärbereich abzudecken.
Einordnung: Turnaround wird untermauert
Die Aufträge passen in eine Phase, in der Rolls-Royce laut Unternehmensdarstellung operativ stark abliefert und seinen Umbauplan konsequent umsetzt. Die verbesserte finanzielle Lage zeigt sich auch in Maßnahmen für Aktionäre: Dividenden wurden wieder aufgenommen, zudem läuft ein Aktienrückkaufprogramm – beides wird als Ausdruck gestärkter finanzieller Robustheit gewertet.
Aus Marktsicht kommt hinzu: Der Ausblick für den Markt großer Triebwerke wird als solide beschrieben, getragen von der Erholung in der zivilen Luftfahrt und steigenden Flugstunden. Außerdem hat Rolls-Royce eine mögliche Rückkehr in den Markt für Single-Aisle-Triebwerke (Kurz- und Mittelstrecke) angedeutet, was perspektivisch zusätzliche Erlösquellen eröffnen könnte.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Delta bestellt insgesamt 62 Trent-Triebwerke (Trent XWB-84 EP und Trent 7000) inklusive TotalCare®-Servicevertrag.
- 350 mtu Series 199 Motoren sind für Boxer-Fahrzeuge vorgesehen; Start der Auslieferungen in H1 2026.
- Haltbarkeits-Upgrades beim Trent 1000 sollen bis Ende 2027 vollständig eingeführt sein.
- Dividende und Aktienrückkaufprogramm unterstreichen die verbesserte Finanzlage.
An der Börse notiert die Aktie heute bei 14,14 Euro und liegt damit nur knapp über dem Vortagesschluss. Inhaltlich entscheidender als die Tagesbewegung: Die neuen Aufträge stützen das Bild, dass der Turnaround nicht nur über Kostendisziplin läuft, sondern auch über klaren Auftragseingang in den Kernmärkten.
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