Palantir Aktie: Angst vor Zahlen?
Palantir steht vor einer entscheidenden Woche. Am kommenden Montag präsentiert der Datenanalyst seine Quartalszahlen, doch statt Vorfreude dominiert kurz vor dem Termin spürbare Nervosität das Handelsgeschehen. Während Anleger zuletzt Risiken vom Tisch nahmen und den Kurs drückten, arbeitet das Management im Hintergrund weiter an der langfristigen strategischen Ausrichtung in Europa.
Hohe Erwartungen treffen auf Vorsicht
Der kommende Montag, 2. Februar 2026, markiert einen Schlüsselmoment für das Unternehmen. Nach US-Börsenschluss wird der Bericht zum vierten Quartal veröffentlicht. Die jüngsten Kursverluste spiegeln die wachsende Skepsis der Marktteilnehmer wider: Nach einer starken Rallye zu Jahresbeginn ist die Bewertung der Aktie ambitioniert. Die Wall Street verlangt nun Beweise für eine fehlerfreie operative Ausführung.
Die Messlatte liegt hoch. Analysten prognostizieren für das vierte Quartal einen Umsatz zwischen 1,32 und 1,35 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von über 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Beim Gewinn je Aktie liegen die Konsensschätzungen bei 0,21 bis 0,23 Dollar. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte jedoch vor allem der Ausblick auf das Gesamtjahr 2026 sein. Investoren suchen nach Bestätigung, dass die kommerzielle Adaption der KI-Plattform (AIP) schnell genug voranschreitet, um das hohe Bewertungsniveau zu rechtfertigen.
Diese Unsicherheit hinterlässt deutliche Spuren im Chart: Die Aktie ging mit einem Wochenverlust von über 13 Prozent aus dem Handel und notierte zum Schlusskurs am Freitag bei 124,90 Euro.
Strategische Offensive in Europa
Ungeachtet der kurzfristigen Volatilität vor den Zahlen treibt Palantir seine Infrastrukturstrategie voran. Bereits am 21. Januar verkündete das Unternehmen eine Partnerschaft mit Sovereign AI und Accenture. Ziel dieser Allianz ist der Aufbau von „souveränen“ KI-Rechenzentren in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika), um strengen Datensouveränitätsanforderungen gerecht zu werden.
CEO Alex Karp untermauerte diesen Anspruch kürzlich in Davos mit deutlichen Worten. Er warnte europäische Nationen davor, das Silicon Valley lediglich zu kopieren. Stattdessen müssten Länder wie Deutschland eigene Strategien im Bereich der industriellen KI entwickeln – ein strukturelles Defizit, das Palantir mit seiner Software zu schließen gedenkt.
Der Fokus der Anleger liegt nun vollständig auf dem Montagabend. Sollte das Unternehmen Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung zeigen, könnte sich der jüngste Abgabedruck angesichts der hohen Erwartungshaltung weiter verschärfen.
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