Nach den kräftigen Verlusten der vergangenen Tage zeigte die Aktie von Rheinmetall am aktuellen Handelstag zumindest eine leichte Gegenbewegung. Der Kurs legte um 1,01 % zu und notierte zuletzt bei rund 1.600 Euro. Diese Bewegung reichte jedoch nicht aus, um die vorangegangenen Abschläge auszugleichen. Der Titel bleibt formal in einem Abwärtstrend verankert.

Rheinmetall: Die große Angst bleibt aktuell

Ausgangspunkt der jüngsten Schwäche waren die Aussagen des Unternehmens zu den Umsätzen im laufenden Geschäftsjahr. Rheinmetall stellte einen vorläufigen Wert von etwa 13,5 Mrd. Euro in Aussicht. Diese Größenordnung lag unter den Erwartungen, die sich zuvor im Markt etabliert hatten. Die Reaktion fiel entsprechend deutlich aus und führte zu einer spürbaren Neubewertung.

Trotz dieser Enttäuschung rücken in den vergangenen Wochen für Beobachter auch andere Faktoren stärker in den Fokus. Mehrere politische und sicherheitsrelevante Entwicklungen beeinflussen die Wahrnehmung des Rüstungssektors insgesamt. Berichte über eine mögliche Eskalation im Iran sowie Spannungen rund um Grönland, wo europäische Truppen Präsenz zeigen, verändern das Umfeld. Solche Nachrichten lenken den Blick erneut auf Verteidigungskapazitäten.

Parallel dazu konkretisiert sich auf europäischer Ebene ein langfristiger Plan zur Aufrüstung. Die Europäische Union will bis zum Sommer ein entsprechendes Konzept vorlegen. Diese Initiative erhält vor dem Hintergrund internationaler Spannungen zusätzliche Bedeutung. Rheinmetall zählt zu den Unternehmen, die von solchen Programmen profitieren können.

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Operativ unterstreichen jüngste Aufträge diese Position. Rheinmetall sicherte sich zuletzt Bestellungen aus Dänemark und den Niederlanden. Diese Verträge betreffen vor allem den Munitionsbereich und ergänzen bestehende Vereinbarungen. Der Auftragseingang bleibt damit ein tragender Faktor im Gesamtbild.

Analysten richten ihren Blick stärker auf die Entwicklung bis zum Ende des Jahrzehnts. Mehrere Einschätzungen gehen davon aus, dass sich der Umsatz bis 2030 im Vergleich zu 2024 vervielfachen könnte. Diese Annahmen bilden die Grundlage für weiterhin hohe Kursziele. Nennungen um 2.150 Euro sind verbreitet, einzelne Stimmen gehen darüber hinaus.

Der aktuelle Kurs spiegelt diese Perspektiven noch nicht wider.

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