Die Immobilienbranche kämpft weiterhin mit den Nachwehen der Zinswende. Während sich der Baufinanzierungsmarkt langsam erholt, steht bei Vonovia vor allem eine Frage im Raum: Wie stark wird das Immobilienportfolio am Jahresende bewertet? Analysten signalisieren jedenfalls deutliches Aufwärtspotenzial.

Baufinanzierung zeigt Lebenszeichen

Der Markt sendet erste positive Signale. Das Neugeschäftsvolumen für Wohnungsbaukredite deutscher Banken legte 2024 um rund 23 Prozent auf 198 Milliarden Euro zu. Der durchschnittliche Zinssatz für zehnjährige Baukredite hat sich bei etwa 3,5 Prozent stabilisiert.

Die wichtigsten Fakten:
- Vonovia notiert bei 24,78 Euro
- Rückgang von 18,5 Prozent binnen Jahresfrist
- Analysten sehen Kurspotenzial von bis zu 53 Prozent
- Baufinanzierungsmarkt zeigt Erholung

Für Bestandshalter wie Vonovia ist diese Entwicklung entscheidend. Eine Stabilisierung der Zinsen und die Rückkehr von Transaktionssicherheit wirken sich direkt auf die Bewertung der Assets aus.

Analysten setzen auf Erholung

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Die Einschätzungen institutioneller Beobachter fallen trotz der Kursschwäche überwiegend positiv aus. JPMorgan bekräftigte am 5. Februar die Einstufung "Overweight". Goldman Sachs hält an der Kaufempfehlung fest und sieht ein Kursziel von 36,60 Euro. Berenberg bleibt mit einem Votum von 38,00 Euro noch optimistischer.

Diese Bewertungen liegen deutlich über dem aktuellen Kursniveau und signalisieren Vertrauen in die fundamentale Entwicklung des Konzerns. Die Fokussierung liegt dabei auf der operativen Kennzahl FFO (Funds from Operations) sowie der Bewertung des Immobilienbestands.

Blick auf die Berichtssaison

Mit der näher rückenden Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 dürfte die Aufmerksamkeit steigen. Investoren erwarten Klarheit über die Portfolio-Bewertung und die Dividendenpolitik. Die Entwicklung des FFO wird zeigen, wie sich das operative Geschäft unter den veränderten Rahmenbedingungen entwickelt hat.

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