Siemens Healthineers Aktie: Gewinnrückgang belastet
Siemens Healthineers startete mit ernüchternden Zahlen ins neue Geschäftsjahr. Der Medizintechnikkonzern legte am Donnerstag die Q1-Ergebnisse vor – und enttäuschte beim bereinigten Gewinn je Aktie. Besonders das schwächelnde China-Geschäft in der Diagnostik macht dem DAX-Konzern zu schaffen.
Die Fakten zum Q1-Ergebnis
Wichtigste Eckdaten:
- Bereinigtes Ergebnis je Aktie: Deutlicher Rückgang gegenüber Vorjahr
- Belastungsfaktoren: Schwaches Diagnostikgeschäft (China), negative Währungseffekte, US-Zölle
- Wachstumstreiber: Bildgebung und Krebstherapie-Sparte Varian entwickelten sich solide
- Jahresprognose: Trotz Rückgangs bestätigt
Die Zahlen offenbarten eine zweigeteilte Entwicklung: Während die Kernsparte Bildgebung sowie das Krebstherapie-Geschäft Varian Wachstum zeigten, bremste die Diagnostik. Vor allem in China lief es schleppender als erhofft. Hinzu kamen Währungseffekte und die Belastung durch US-Zölle, die auf das Gesamtergebnis drückten.
Das Management hielt dennoch an der Jahresprognose fest – ein Signal, dass die Schwäche als temporär eingestuft wird.
Aktie unter Druck
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Die Börse reagierte prompt: Die Siemens Healthineers-Aktie gab am Donnerstag deutlich nach. Anleger quittierten den Gewinnrückgang mit Verkäufen. Mit einem Schlusskurs von 41,40 Euro bewegte sich der Titel nahe dem 52-Wochen-Tief von 41,29 Euro.
Strategischer Umbau und Siemens-Rückzug
Parallel zur Zahlenvorlage fand die virtuelle Hauptversammlung statt. Im Fokus: die neue Strategiephase mit Schwerpunkt auf nicht-übertragbare Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ebenfalls Thema war der angekündigte Schritt der Siemens AG, ihre Mehrheitsbeteiligung mittelfristig zu reduzieren. Beide Unternehmen versprechen sich davon mehr strategische Flexibilität.
Am heutigen Freitag ist Ex-Dividenden-Tag, die Auszahlung erfolgt am 10. Februar. Ob die Ausschüttung kurzfristig stützt, bleibt angesichts der operativen Herausforderungen fraglich. Entscheidend wird sein, ob sich das China-Geschäft in den kommenden Quartalen stabilisiert.
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