Rheinmetall rutschte am Freitag weiter nach unten. Der Kurs gab 2,2 % ab und landete bei 1480 Euro. Die 1500-Euro-Zone hielt damit erneut nicht. Händler sahen diese Bewegung als Bestätigung einer Woche, in der der Markt keinen Halt fand und jede Gegenwehr sofort abfing. Die Notierungen orientieren sich am Geschehen unter den Rüstungswerten. Die sind in die Bredouille geraten, weil der Markt Angst vor den Friedensgesprächen in der Ukraine hat.

Rheinmetall liefert und liefert immer wieder

Der Tag lieferte keine neuen Meldungen aus Düsseldorf. Dadurch verstärkte sich der Eindruck, dass der Markt allein die Stimmung steuerte. Der GD200 rückte immer weiter weg. Für eine Rückkehr über diese Linie hätte der Kurs auf ungefähr 1650 Euro steigen müssen. Die Realität lag weit darunter. Der Kurs ist aktuell klar im Abwärtstrend. Wirtschaftlich könnte dies nicht weniger nachvollziehbar sein.

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Dabei zeigte die operative Seite des Konzerns ganz andere Zahlen. Rheinmetall meldete in den vergangenen Wochen neue Aufträge aus mehreren Regionen. Der CEO sprach von einem massiven Wachstumspfad und kündigte an, dass der Umsatz bis 2030 auf ein Vierfaches steigen solle. Auftragsvolumina, die früher einige hundert Millionen Euro erreichten, erreichten inzwischen mehrere Milliarden Euro. Diese Entwicklung untermauerte seine Einschätzung. Wenn der Umsatz sich rentabel vervielfacht und die Gewinne steigen, bleibt die Frage nach den Kursen.

Der Kurs ignorierte diese Aussagen vollständig. Die Händler richteten ihren Blick auf Nachrichten aus Osteuropa. Gespräche über mögliche Verhandlungen in der Ukraine sorgten jeden Tag für Unruhe. Der Markt rechnete damit, dass diese Debatten das Segment kurzfristig belasten könnten. Dadurch entstanden Bewegungen, die sich nicht an der Lage im Unternehmen orientierten.

Der Freitag zeigte diese Schieflage besonders deutlich. Rheinmetall präsentierte keine neuen Verträge, doch die Abwärtsbewegung setzte sich trotzdem fort. Händler registrierten kaum Kaufaufträge.

Die Woche endete mit einem Bild, das auf den ersten Blick nicht zusammenpasste: kräftige Wachstumsaussagen des Konzerns auf der einen Seite und ein Kurs, der sich deutlich von den wichtigen Trendlinien entfernte. Börsen liegen mal daneben.

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