Rheinmetall Aktie: Auftragsbuch wächst weiter
Rheinmetall setzt seinen operativen Lauf fort und festigt die Positionierung in Europa. Kurz vor dem Wochenende meldete der Rüstungskonzern eine vertiefte Zusammenarbeit mit einem NATO-Partner, die das ohnehin prall gefüllte Auftragsbuch weiter ergänzt. Doch neben dem klassischen Munitionsgeschäft rückt zunehmend die technologische Vernetzung in den Vordergrund, wie ein aktueller Test der Bundeswehr belegt.
- Neuer Auftrag: Mehrjähriger Rahmenvertrag mit den Niederlanden unterzeichnet.
- Technologie-Erfolg: Drohnensystem LUNA NG besteht Bundeswehr-Test.
- Auftragspolster: Bestand von rund 64 Milliarden Euro sichert Auslastung.
- Kursentwicklung: Aktie konsolidiert nach starkem Monatsplus bei 1.781,50 Euro.
Partnerschaft mit den Niederlanden vertieft
Der Düsseldorfer Konzern hat einen neuen Rahmenvertrag mit den niederländischen Streitkräften abgeschlossen. Die Vereinbarung regelt die Fertigung und Lieferung von Handgranaten über eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren, inklusive einer Option auf zwei weitere Jahre. Das Auftragsvolumen bewegt sich im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Dieser Abschluss ist strategisch relevant, da er die bestehende Zusammenarbeit mit den Niederlanden ausbaut, die bereits bei Artillerie- und 40mm-Munition auf Systeme von Rheinmetall setzen. Produziert werden die rund 15 verschiedenen Typen unter anderem an den Standorten Trittau und Silberhütte.
Fortschritte bei der Digitalisierung
Neben dem klassischen Rüstungsgeschäft konnte Rheinmetall auch im technologischen Sektor punkten. Bereits am Donnerstag meldete das Unternehmen einen erfolgreichen Test des Aufklärungssystems LUNA NG. Im sogenannten "Aufklärungs- und Wirkverbund" der Bundeswehr fungierte die Drohne als zentrales Element für die Echtzeit-Zielerfassung.
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Diese Erprobung unterstreicht die Bedeutung der "Sensor-to-Shooter"-Technologie, welche die Reaktionszeiten militärischer Verbände durch nahtlose Datenübertragung verkürzt. Für Rheinmetall bestätigt dies den Anspruch, auch bei der Digitalisierung der Streitkräfte eine Schlüsselrolle einzunehmen.
Blick auf die Bewertung und Substanz
An der Börse legte das Papier zuletzt eine Atempause ein. Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 1.781,50 Euro, was einem leichten Tagesverlust von 0,78 % entspricht. Dennoch bleibt das übergeordnete Bild positiv: Auf Monatssicht steht ein Plus von knapp 15 % zu Buche, und seit Jahresanfang kletterte der Kurs um fast 12 %. Mit einem RSI von 83,7 deutet die technische Indikation jedoch auf eine kurzfristig überkaufte Situation hin.
Das fundamentale Rückgrat für diese Bewertung bildet der massive Auftragsbestand. Dieser erreichte zum Stichtag 30.09.2025 mit rund 64 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert. Dieser Puffer resultiert aus der ungebrochen hohen Nachfrage nach militärischer Ausrüstung und garantiert eine hohe Auslastung der Produktionslinien für die kommenden Jahre.
Der Fokus der Marktteilnehmer verschiebt sich nun auf die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2025, die für Mitte März erwartet wird. Entscheidend wird sein, wie effizient Rheinmetall den rekordhohen Auftragsbestand in Umsatz und operativen Cashflow ummünzt, um das aktuelle Kursniveau nachhaltig zu rechtfertigen.
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