IBM Aktie: Erwartungen klar übertroffen
IBM unterstreicht mit den jüngsten Quartalsergebnissen, dass der strategische Konzernumbau Früchte trägt. Statt Stagnation präsentiert der Technologie-Riese breites Wachstum über fast alle Segmente hinweg und lässt die Prognosen der Wall Street hinter sich. Das Unternehmen beweist damit operative Stärke in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
Starke Säulen: Software und Infrastruktur
Verantwortlich für das positive Abschneiden waren primär zwei Geschäftsbereiche. Das Software-Segment erwies sich als Wachstumsmotor und legte zweistellig zu, getrieben durch hohe Nachfrage in den Bereichen Daten und Automatisierung. Noch deutlicher fiel das Plus in der Infrastruktur-Sparte aus. Hier sorgte insbesondere die Mainframe-Technologie (IBM Z) für einen massiven Umsatzsprung im Vergleich zum Vorjahr.
Diese Entwicklung zeigt, dass IBMs Fokus auf Hybrid Cloud und KI-Lösungen parallel zum klassischen Hardware-Geschäft funktioniert. Auch das Beratungsgeschäft verzeichnete ein moderates Wachstum, was die breite Basis des Erfolgs verdeutlicht.
KI-Geschäft und Ausblick
Auch im Bereich der künstlichen Intelligenz positioniert sich das Unternehmen weiter fest. Das Auftragsbuch für generative KI ist auf ein beachtliches Volumen von über 12,5 Milliarden US-Dollar angewachsen. Interessant ist jedoch die Ankündigung von CFO James Kavanaugh, diese Kennzahl ab dem ersten Quartal 2026 nicht mehr separat auszuweisen – ein Schritt, der oft als Zeichen der Normalisierung und Integration eines neuen Geschäftsfeldes in die Kernsparten gewertet wird.
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Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
- Umsatz Q4: 19,69 Mrd. USD (über Analystenschätzungen)
- Software-Umsatz: 9,03 Mrd. USD (+14 % zum Vorjahr)
- Infrastruktur: +21 % Wachstum (IBM Z Systeme: +67 %)
- Free Cash Flow 2025: 14,7 Mrd. USD
Prognose und Kursentwicklung
Für das Geschäftsjahr 2026 gibt sich das Management optimistisch. IBM stellt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent sowie einen weiter steigenden Free Cash Flow in Aussicht. Zudem wurde die Quartalsdividende bestätigt, was das 110. Jahr ununterbrochener Ausschüttungen markiert.
Trotz der fundamentalen Fortschritte spiegelt der aktuelle Kurs von 259,25 Euro (Schlusskurs Freitag) die derzeitige Nervosität am Gesamtmarkt wider. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Minus von rund 11 Prozent. Strategisch holt sich IBM zudem externen Input: Ab März verstärkt Ramon L. Laguarta, CEO von PepsiCo, den Aufsichtsrat. Der Fokus liegt nun darauf, ob die ambitionierten Wachstumsziele für 2026 in den kommenden Quartalen bestätigt werden können.
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