Berichte über ein angebliches Zerwürfnis mit dem wichtigsten Partner OpenAI sorgten am Freitag kurzzeitig für Unruhe an den Märkten. Doch CEO Jensen Huang trat den Spekulationen am Wochenende entschieden entgegen und wies negative Darstellungen zurück. Gleichzeitig sorgt eine unerwartete regulatorische Wende in Peking für neue Fantasie bei dem KI-Schwergewicht.

Huang schafft Klarheit

Der Markt reagierte zunächst nervös auf Meldungen des Wall Street Journal, wonach eine geplante 100-Milliarden-Dollar-Infrastrukturpartnerschaft mit OpenAI „auf Eis“ gelegt worden sei. Jensen Huang bezeichnete diese Berichte am Samstag in Taipeh als „Unsinn“. Der Nvidia-Chef bestätigte, dass die strategische Allianz intakt sei und das Unternehmen beabsichtige, sich an der kommenden Finanzierungsrunde von OpenAI zu beteiligen. Er stellte zudem klar, dass sich die genannte Summe von 100 Milliarden Dollar auf den langfristigen Gesamtwert des Infrastrukturprojekts beziehe und nicht auf eine sofortige Einzelinvestition.

Wichtiger Schritt in China

Noch bedeutender für die fundamentale Bewertung könnte eine Entwicklung sein, die am Wochenende bekannt wurde. Berichten zufolge haben chinesische Regulierungsbehörden eine bedingte Genehmigung für den Import von Nvidias fortschrittlichen H200-Chips erteilt. Zu den begünstigten Unternehmen zählen neben Tech-Riesen wie Alibaba, Tencent und ByteDance auch das KI-Startup DeepSeek.

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Die H200-Chips sind aufgrund ihrer höheren Speicherbandbreite entscheidend für das Training großer Sprachmodelle (LLMs). Analysten werten diese „kontrollierte Öffnung“ als Signal, dass Peking die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung priorisiert. Dies könnte eine enorme aufgestaute Nachfrage nach Nvidias Hardware freisetzen, die bisher durch regulatorische Engpässe gebremst wurde.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Bereits vor den Nachrichten vom Wochenende zeigte sich die Wall Street optimistisch. Wolfe Research hob das Kursziel für Nvidia am Freitag auf 275 US-Dollar an und bestätigte das „Outperform“-Rating. Die Experten begründeten diesen Schritt mit der robusten Nachfrage nach kompletten Rechenzentrumssystemen und einer sich verbessernden Lieferkette.

Mit einem Schlusskurs von 192,65 US-Dollar am Freitag notiert das Papier in direkter Reichweite seines 52-Wochen-Hochs. Ob sich der positive Trend fortsetzt und wie sich die China-Entwicklung konkret in den Zahlen niederschlägt, wird sich spätestens am 25. Februar 2026 zeigen, wenn Nvidia seine Ergebnisse für das abgelaufene Quartal präsentiert.

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