Nach einer schmerzhaften Talfahrt in den letzten zwölf Monaten kehrt bei Redcare Pharmacy die Zuversicht zurück. Pünktlich vor der erwarteten Veröffentlichung der vorläufigen Quartalszahlen sorgen bestätigte Kaufempfehlungen der Deutschen Bank und von Jefferies für deutlichen Auftrieb. Die Experten sehen im aktuellen Kursniveau eine gewaltige Bewertungslücke – doch nun müssen die harten Umsatzzahlen die Vorschusslorbeeren rechtfertigen.

Kursziele versprechen Vervielfachung

Treibende Kraft hinter der jüngsten Erholung ist ein doppelter Vertrauensbeweis von institutioneller Seite. Deutsche Bank Research bestätigte am Dienstag nicht nur die Kaufempfehlung, sondern hielt auch an einem Kursziel von 214 Euro fest. Angesichts eines Schlusskurses von 73,05 Euro am Dienstag impliziert dies theoretisch eine Verdreifachung des Börsenwerts. Analyst Jan Koch setzt dabei auf eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung, die vom Markt derzeit noch nicht honoriert wird.

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Flankiert wird dieser Optimismus von Jefferies. Analyst Martin Comtesse bestätigte sein Kursziel von 150 Euro und lieferte eine wichtige Einordnung zur operativen Entwicklung: Der leichte Rückgang der E-Rezept-Nutzerzahlen im Dezember sei kein strukturelles Warnsignal, sondern eine rein saisonale Erscheinung zum Jahresende. Diese Klarstellung nahm vielen Anlegern die Sorge, dass die Dynamik im wichtigen deutschen Markt ins Stocken geraten könnte.

Favoritenrolle im Sektor

Die jüngste Kursbewegung ist auch eine Reaktion auf die relative Positionierung gegenüber dem Wettbewerb. Während Jefferies auch für den Schweizer Konkurrenten DocMorris optimistisch bleibt, sieht die Deutsche Bank Redcare Pharmacy klar im Vorteil und stuft DocMorris lediglich mit „Neutral“ ein. Für Anleger, die im Online-Apotheken-Sektor investieren wollen, kristallisiert sich Redcare damit als der bevorzugte Pick der Großbank heraus.

Die Erholung kommt zur richtigen Zeit: Auf Sicht von 12 Monaten liegt die Aktie mit über 41 Prozent im Minus. Der aktuelle Anstieg über die 70-Euro-Marke ist ein erster Schritt zur Bodenbildung, getrieben von der Hoffnung, dass die Skepsis bezüglich der E-Rezept-Einführung und der Profitabilität überzogen war.

Warten auf den Realitätscheck

Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die unmittelbare Zukunft. Noch in dieser Woche werden die vorläufigen Umsatzzahlen für das vierte Quartal 2025 erwartet. Diese Daten müssen belegen, dass der Optimismus der Analysten fundamental gedeckt ist. Fallen die Erlöse positiv aus, könnte der Weg in Richtung der 80-Euro-Marke frei werden. Ein enttäuschendes Wachstum würde den durch die Analystenkommentare gewonnenen Kredit jedoch schnell wieder verspielen. Die vollständigen, geprüften Jahreszahlen folgen am 4. März 2026.

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