Redcare Pharmacy Aktie: Regulierung im Blick
In der Schweiz könnte sich der Markt für rezeptfreie Medikamente in den nächsten Jahren grundlegend verschieben. Auslöser ist eine mögliche Lockerung der Regeln für den Versand von OTC-Produkten (rezeptfreie Arzneien). Davon würden vor allem Online-Apotheken profitieren – und Redcare Pharmacy sitzt in diesem Thema bereits mit am Tisch.
Schweiz vor möglicher Öffnung bis 2029
Laut einer aktuellen Analysten-Einschätzung zur Schweizer Galenica richtet sich der Blick auf eine erwartete Liberalisierung der Versandregeln für rezeptfreie Medikamente – mit einem Zeithorizont bis 2029. Heute ist der Wettbewerb aus Sicht der Online-Anbieter eingeschränkt: In der Schweiz braucht es derzeit ein Rezept, um OTC-Produkte über Online-Apotheken zu bestellen. Das bremst Preisvergleich und Preisdruck.
Genau hier liegt der Kern der möglichen Veränderung. Fällt diese Hürde, könnte sich der Wettbewerb stärker über den Preis und über digitale Reichweite entscheiden. Für stationäre Apotheken wäre das ein direkter Angriff auf ein wichtiges Umsatzfeld.
Deutschland als Blaupause – mit Preisdruck
Als Vergleich dient dem Bericht der deutsche Markt. Dort bieten Online-Apotheken wie Redcare OTC-Produkte laut Analyse bereits mit Abschlägen von 20 bis 25% gegenüber klassischen Apothekenpreisen an. Übertragen auf die Schweiz würde das bedeuten: Eine Deregulierung könnte eine ähnliche Preisdynamik auslösen.
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Wer hätte in so einem Szenario die besseren Karten? Der Bericht deutet an: Anbieter mit eingespielten E-Commerce-Strukturen und aggressiver Preispositionierung dürften profitieren – während stationäre Apotheken tendenziell Marktanteile und Umsatz verlieren könnten.
Joint Venture mit Galenica – Chance mit Haken
Für Redcare ist die Schweiz nicht nur ein Beobachtungsposten. Galenica hält 49% an einem Joint Venture mit der Schweizer Online-Apotheke von Redcare. Der Analystenbericht macht dabei auf einen Punkt aufmerksam, der das Bild komplizierter macht: Die operativen Margen dieses Joint Ventures liegen unter denen anderer Galenica-Bereiche.
Eine Öffnung des OTC-Versands könnte das Geschäft zwar anschieben, aber zugleich den Margendruck erhöhen – und damit die Auswirkungen für beide Partner weniger eindeutig machen, als es auf den ersten Blick scheint.
Abseits der Regulierung blieb die Aktie heute dennoch unter Druck: Der Kurs liegt bei 62,25 Euro, ein Tagesminus von 4,30%. Auf Sicht von sieben Tagen summiert sich das Minus auf rund 10%. Entscheidend dürfte nun sein, ob und wie konkret die Schweiz den Weg Richtung 2029 tatsächlich einschlägt – denn erst dann würde aus dem regulatorischen Thema ein messbarer Wachstumstreiber.
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