Almonty Aktie: Vielversprechende Projektergebnisse
Almonty markiert neue Höchststände – und diesmal steckt mehr dahinter als nur gute Börsenlaune. Chinas verschärfte Exportkontrollen bei Wolfram, der Produktionsstart der Sangdong-Mine in Südkorea und eine Serie von Analysten-Anpassungen haben die Erwartungen spürbar nach oben geschoben. Doch wie schnell schlägt sich die neue Lage auch in den Zahlen nieder?
Wolfram wird geopolitisch – und knapp
Der Treiber der Rally ist der wachsende Druck, Wolfram-Lieferketten außerhalb Chinas aufzubauen. Wolfram gilt als wichtiger Rohstoff für Hightech-Fertigung und Verteidigungsanwendungen. Ab 2027 soll ein US-Verbot für chinesisches Wolfram bei militärischer Nutzung greifen. Zusätzlich treten am 1. Januar 2027 Vorgaben des US-Verteidigungsministeriums in Kraft, die Wolfram aus China, Russland oder Nordkorea ausschließen.
Gleichzeitig dominiert China laut Schätzungen bis zu 80% des globalen Angebots. BMO Capital Markets verweist darauf, dass bestimmte Wolfram-Exporte Ende 2025 zeitweise komplett zum Stillstand kamen. Da Lagerbestände abgebaut sind, erwartet die Quelle keine Entspannung auf der Angebotsseite für 2026.
CEO Lewis Black sprach diese Woche von einer „realen, legitimen Angebotsknappheit“. Er sagte zudem, der Preis entwickle sich erstmals seit Jahrzehnten unabhängiger von früheren Kontrollmechanismen, während Kunden die höheren Kosten derzeit akzeptieren.
Sangdong liefert – Ausbau bis 2027 geplant
Ein zentraler Stimmungstreiber ist der Start der kommerziellen Förderung im Sangdong-Projekt in Südkorea, der im Dezember 2025 erfolgte. Die Mine gilt als strategisch wichtig für eine China-unabhängigere Versorgungskette der USA und ihrer Partner.
Langfristig soll Sangdong nach Unternehmensdarstellung rund 40% der Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas abdecken. Eine Phase-II-Erweiterung, die bis 2027 fertig werden soll, zielt auf eine Jahreskapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen.
Parallel laufen weitere Vorhaben. Genannt werden Projekte in Portugal sowie in Montana. Letzteres soll in der zweiten Hälfte von 2026 produktionsbereit sein.
Analysten ziehen Kursziele deutlich an – und Fonds bauen Positionen aus
Mit dem Kursanstieg kam eine Neubewertung durch Analysten. Couloir Capital erhöhte den Fair-Value-Ansatz um mehr als 150% von 7,69 C$ auf 19,30 C$. Als Gründe nannte das Haus Wolframpreise von über 1.000 US-Dollar je Metric Ton Unit (MTU) sowie den Hochlauf in Sangdong. Trotz der kräftigen Anhebung blieb Couloir bei „Hold“.
DA Davidson hob Anfang Februar das Kursziel von 12,00 auf 18,00 US-Dollar an. B. Riley Financial zog nach und erhöhte auf 17,00 US-Dollar. Oppenheimer stufte am 5. Februar 2026 mit „Buy“ ein und erhöhte das Kursziel von 12 auf 16 US-Dollar. Der Marktkonsens wird im Text als „Moderate Buy“ beschrieben.
Auch institutionelle Investoren stockten auf: Die Zahl der Fonds mit Positionen stieg im letzten Quartal um über 55% auf 107. Van Eck Associates baute seine Beteiligung um 13.294,7% aus und hält nun 11,24 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar. Neue größere Positionen werden zudem für Encompass Capital Advisors (rund 25,6 Mio. US-Dollar) und Next Century Growth Investors (rund 16,3 Mio. US-Dollar) genannt. Zur Finanzierung schloss das Unternehmen 2025 zwei Kapitalerhöhungen in den USA ab und nahm brutto mehr als 219 Millionen US-Dollar ein.
Am 19. März legt Almonty Quartalszahlen vor – dann bekommt der Markt erstmals einen konkreteren Eindruck, wie stark höhere Wolframpreise und der Produktionshochlauf bereits in der Ergebnisrechnung ankommen.
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