Barrick Mining startet mit einer aggressiven strategischen Neuausrichtung und historisch hohen Finanzkennzahlen in den März. Während der Goldriese dank eines Rekord-Cashflows im vierten Quartal die Ausschüttungen massiv anhebt, übernimmt mit Helen Cai eine M&A-Expertin das Finanzressort. Vor dem Hintergrund geplanter Abspaltungen stellt sich die Frage: Startet der Konzern jetzt eine umfassende Neubewertung seiner Assets?

Geldregen für Anleger

Die am Freitag veröffentlichten Details zum Geschäftsjahr 2025 untermauern die aktuelle finanzielle Stärke des Unternehmens. Besonders das vierte Quartal übertraf frühere Marken deutlich: Der operative Cashflow kletterte auf 2,73 Milliarden Dollar, der freie Cashflow erreichte 1,62 Milliarden Dollar.

Diese Liquidität fließt nun direkt an die Anteilseigner zurück. Barrick führt eine neue Dividendenpolitik ein, die eine Ausschüttung von 50 Prozent des freien Cashflows vorsieht. Konkret erhalten Aktionäre für das abgelaufene Quartal 0,42 Dollar je Aktie – ein erheblicher Anstieg gegenüber den vorherigen 0,18 Dollar. Zusätzlich stützte das Unternehmen den Kurs im vergangenen Jahr mit Aktienrückkäufen in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar.

Strategische Weichenstellung

Doch die Zahlen sind nur das Fundament für einen größeren Umbau. Seit heute, dem 1. März 2026, leitet Helen Cai als neue CFO die Finanzen. Ihre zwanzigjährige Erfahrung, unter anderem bei Goldman Sachs, deutet auf einen stärkeren Fokus auf Kapitalmarkttransaktionen hin.

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Dies passt zu den Plänen des Boards, das Managementautorisierung für einen Börsengang der "IPOCo" erteilt hat. In diese neue Einheit sollen die Joint-Venture-Anteile an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie das vielversprechende Fourmile-Projekt ausgegliedert werden. Der Abschluss dieses Teilbörsengangs wird, abhängig vom Marktumfeld, für Ende 2026 angestrebt.

Ausblick und Produktion

Operativ zeigt sich ein gemischtes Bild für das laufende Jahr. Die Produktionsprognose für 2026 liegt mit 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold leicht unter dem Vorjahreswert von 3,26 Millionen Unzen, was primär auf den Verkauf von Unternehmensteilen (Hemlo und Tongon) zurückzuführen ist. Die Kostenbasis bleibt mit prognostizierten All-In Sustaining Costs (AISC) von 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze hoch.

Lichtblick bleibt das Fourmile-Projekt in Nevada, dessen Ressourcenbasis sich im zweiten Jahr in Folge verdoppelt hat. Auch die aktualisierten technischen Berichte zur Kibali-Mine im Kongo bestätigen deren Lebensdauer bis mindestens 2043, was Planungssicherheit für das afrikanische Portfolio schafft.

Mit der Dividendenzahlung am 16. März und der konkreten Vorbereitung des Teilbörsengangs steht Barrick Mining vor entscheidenden Monaten. Die Kombination aus gefüllten Kassen und neuer Führung erhöht den Handlungsspielraum drastisch, setzt das Management jedoch auch unter Zugzwang, die angekündigte Wertsteigerung durch die komplexe Konzernumstrukturierung zügig zu liefern.

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