Realty Income ist bei Anlegern vor allem als verlässlicher Dividendenzahler bekannt, doch das Management ruht sich nicht auf diesem Status aus. Stattdessen treibt der Immobilienkonzern seine Expansion aggressiv voran und setzt dabei auf neue Allianzen. Eine frische Partnerschaft mit dem Staatsfonds von Singapur (GIC) und der erstmalige Markteintritt in Mexiko zeigen deutlich, wohin die strategische Reise gehen soll.

Globale Offensive mit GIC

Kernstück der aktuellen Nachrichtenlage ist die Zusammenarbeit mit GIC, die ein Gesamtvolumen an Kapitalzusagen von über 1,7 Milliarden US-Dollar umfasst. Der Löwenanteil von rund 1,5 Milliarden US-Dollar fließt in ein Joint Venture zur Entwicklung hochwertiger Logistikimmobilien in den USA. Die Strategie bleibt dabei konservativ: Die Objekte sind bereits langfristig an Mieter mit erstklassiger Bonität ("Investment Grade") vermietet.

Analysten werten jedoch vor allem den zweiten Teil der Vereinbarung als wichtiges Signal. Mit einem Engagement von 200 Millionen US-Dollar wagt Realty Income den Schritt nach Mexiko. Es ist das erste Investment des Unternehmens in diesem Land. Ziel sind Industrieanlagen in Zentren wie Mexiko-Stadt und Guadalajara, die an Fortune-100-Unternehmen vermietet sind. Damit diversifiziert der REIT sein Portfolio geografisch erheblich.

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Finanzierung und Aktienrückkäufe

Um diese Ambitionen auf ein solides Fundament zu stellen, hat der Konzern seine Kapitalstruktur angepasst. Anfang Januar schloss Realty Income eine Platzierung von Wandelanleihen mit Fälligkeit 2029 ab, was dem Unternehmen netto rund 845,5 Millionen US-Dollar in die Kassen spülte.

Interessant für Anleger ist die Verwendung dieser Mittel: Rund 101,9 Millionen US-Dollar flossen direkt in den Rückkauf von etwa 1,8 Millionen eigenen Aktien. Das verbleibende Kapital stärkt die Bilanz und könnte zur Tilgung von Schulden genutzt werden, die 2026 fällig werden.

Konstante Ausschüttung

Trotz der dynamischen Investitionspläne hält das Unternehmen an seiner Basisstrategie fest. Realty Income deklarierte die mittlerweile 667. monatliche Dividende in Folge. Die Ausschüttung beträgt 0,2700 US-Dollar je Aktie und wird am 13. Februar 2026 ausgezahlt.

Die Kombination aus dem Vorstoß in neue Märkte und der gleichzeitigen Aktienrückkauf-Offensive signalisiert Selbstvertrauen des Managements. Während die Dividende die gewohnte Stabilität bietet, sollen die Logistik-Investments und der Mexiko-Eintritt das langfristige Wachstum sichern. Die Aktie honorierte die Entwicklung zuletzt mit einem Schlusskurs von 59,23 US-Dollar, was exakt dem 52-Wochen-Hoch entspricht.

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