QuantumScape muss sich gerade gleich mit zwei Themen auseinandersetzen: Ein Analyst senkt das Kursziel, und neue Unterlagen zeigen Aktienverkäufe aus dem Management. Beides fällt in eine Phase, in der der Festkörperbatterie-Spezialist seine Zahlen für 2025 vorgelegt und den Ausblick für 2026 konkretisiert hat. Wie ist das einzuordnen – und was steckt hinter den Signalen?

Evercore tritt auf die Bremse

Evercore-Analyst Chris McNally hat das Kursziel für QuantumScape auf 10 US-Dollar gesenkt, zuvor lagen die Erwartungen bei 12 US-Dollar. An der Einstufung „In-Line“ hielt die Bank fest. Unterm Strich: weniger Optimismus beim fairen Wert, aber kein klares Abwenden von der Aktie.

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Der Schritt reiht sich in weitere, teils unterschiedliche Einschätzungen ein. Morgan Stanley nannte zuletzt ein Ziel von 8,50 US-Dollar. HSBC wiederum stufte Anfang Februar auf „Hold“ hoch und setzte 8,30 US-Dollar an. Insgesamt zeigen die Spannweiten der Kursziele laut Quelle eine große Bandbreite – ein Hinweis darauf, wie unterschiedlich der Markt die Entwicklungschancen einschätzt.

Insider-Verkäufe – aber mit Plan

Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam die Aktie durch gemeldete Insider-Transaktionen: CTO Timothy Holme verkaufte laut Einreichungen am 19. und 20. Februar 2026 Aktien. Am 20. Februar waren es 34.120 Stück6,97 US-Dollar), am Vortag 161.331 Stück7,10 US-Dollar).

Wichtig ist der Kontext: Die Verkäufe liefen über einen vorab festgelegten Rule-10b5-1-Handelsplan, der bereits am 5. Juni 2025 beschlossen wurde. Solche Pläne sollen gerade verhindern, dass Insider-Verkäufe als Handel mit nicht-öffentlichen Informationen interpretiert werden. Nach den Transaktionen hielt Holme direkt noch 1.088.228 Aktien.

Zahlen, Ausblick und operative Meilensteine

Die Meldungen kommen kurz nach den Jahreszahlen: QuantumScape meldete für das vierte Quartal 2025 einen GAAP-Nettoverlust von 100,1 Mio. US-Dollar, nach 114,7 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal. Auf Gesamtjahressicht lag der GAAP-Nettoverlust 2025 bei 435,1 Mio. US-Dollar.

Beim adjustierten EBITDA wies das Unternehmen 2025 einen Verlust von 252,3 Mio. US-Dollar aus – laut Angaben knapp 10% besser als im Vorjahr. Für 2026 erwartet QuantumScape einen adjustierten EBITDA-Verlust von 250 bis 275 Mio. US-Dollar. Operativ hob das Unternehmen zudem hervor, erste QSE-5-Zellen an Volkswagen ausgeliefert zu haben, sowie die Eröffnung der Eagle-Line-Pilotproduktionsanlage am 4. Februar 2026. Gleichzeitig betonte QuantumScape eine Liquidität von 970,8 Mio. US-Dollar zum Jahresende 2025.

Bei den zuletzt bereitgestellten Kursdaten fällt vor allem der starke Abwärtstrend auf: Mit 5,85 € markierte die Aktie gestern zugleich ihr 52‑Wochen‑Tief; der RSI von 15,7 deutet zudem auf eine deutlich überverkaufte Lage hin.

Konkret wird es als Nächstes daran hängen, ob QuantumScape den 2026er-Korridor beim EBITDA-Verlust einhalten kann – und ob aus den Pilot- und Partner-Meilensteinen in den kommenden Quartalen messbare Fortschritte bei Skalierung und Umsetzung werden.

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