Eli Lilly setzt beim Abnehm-Medikament Zepbound nicht nur auf Nachfrage, sondern auch auf bequemere Anwendung. Parallel liefert der Konzern frische Studiendaten aus mehreren Therapiefeldern. Was steckt hinter diesem doppelten Signal an den Markt?

Zepbound: Neuer Pen, neues Vertriebsfenster

Seit gestern (23. Februar 2026) gibt es Zepbound auch als „KwikPen“: ein Mehrdosen-Injektionspen, der vier wöchentliche Dosen – also einen Monatsvorrat – in einem Gerät bündelt. Das ist eine klare Abkehr von den bisherigen Einzeldosis-Autoinjektoren, die Patienten jede Woche separat nutzten.

Wichtig dabei: Der neue Pen ist zunächst für Selbstzahler über die hauseigene Plattform LillyDirect erhältlich. Damit schafft Lilly eine zusätzliche Option beim Zugang und bei der Anwendung – zwei Faktoren, die in diesem hart umkämpften Markt schnell darüber entscheiden können, wie reibungslos Therapien in den Alltag passen.

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Studiendaten: Rückenwind aus mehreren Bereichen

Neben dem Zepbound-Update meldete Lilly mehrere klinische Fortschritte:

  • Omvoh (Morbus Crohn): Neue Langzeitdaten untermauern das Profil in der Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen.
  • Taltz + Zepbound: Eine Kombinationsstudie adressiert Patienten, die Psoriasis und Adipositas gleichzeitig haben – ein Ansatz, der die Breite der Entwicklungsarbeit zeigt.
  • Retevmo (Onkologie): Positive Topline-Ergebnisse bei früherem Einsatz gegen RET-Fusions-positiven Lungenkrebs stützen das Potenzial, das Medikament früher in der Behandlung zu verankern.

Unterm Strich: Während Zepbound über die Darreichung weiter „alltagstauglich“ gemacht wird, zeigt die Pipeline gleichzeitig Aktivität in Autoimmun-, Dermatologie- und Onkologie-Programmen.

Kurslage kurz eingeordnet

Die Aktie schloss gestern bei 897,70 €. Auffällig ist der niedrige RSI von 28,5, der auf eine zuletzt stark schwache kurzfristige Dynamik hindeutet – umso relevanter sind Nachrichten, die operatives Momentum unterstreichen.

Im Blickpunkt stehen in den kommenden Wochen vor allem weitere Datenpunkte aus den genannten Programmen – und ob die neue Zepbound-Option über LillyDirect den Zugang für Selbstzahler tatsächlich spürbar erleichtert.

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