Heute nach US-Börsenschluss legt QuantumScape die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Für Anleger wird dabei weniger die Gewinn- und Verlustrechnung entscheidend sein als der Stand beim jüngst eröffneten Pilotwerk „Eagle Line“. Denn genau hier muss das Unternehmen zeigen, wie schnell es Richtung Kommerzialisierung kommt.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Liefert „Eagle Line“ schon jetzt konkrete Hinweise, dass QSE-5-Zellen schneller bei Auto-Partnern ankommen – allen voran bei Volkswagen?

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  • Ergebnisveröffentlichung: heute nach US-Börsenschluss
  • Konsens für Q4: EPS etwa -0,16 bis -0,17 US-Dollar
  • Operatives Schlüsselthema: Hochlauf der Pilotproduktion „Eagle Line“ mit „Cobra“-Separatorprozess
  • Zielmarke: erste kommerzielle Auslieferungen bis Ende 2026

Eagle Line: Was der Markt sehen will

Anfang des Monats hat QuantumScape die „Eagle Line“ offiziell in Betrieb genommen. Die Pilotlinie nutzt den firmeneigenen „Cobra“-Prozess für den Separator – ein Schritt, der die Fertigung perspektivisch in Richtung Gigawattstunden-Skala bringen soll.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an Details, wie die neue Linie die Bereitstellung der QSE-5-Zellen für Automobilpartner beschleunigt. Konkrete Aussagen zu Produktionstempo, Hochlauf und Umsetzungsschritten dürften daher ein zentrales Thema des Berichts sein.

Verluste, Cash und Investitionen

Für Q4 erwartet der Markt einen Verlust je Aktie von rund -0,16 bis -0,17 US-Dollar. Im Vorquartal (Q3 2025) meldete QuantumScape -0,18 US-Dollar je Aktie und lag damit leicht besser als von Analysten geschätzt.

Da das Unternehmen noch keine nennenswerten kommerziellen Umsätze erzielt, rückt die Finanzierung in den Vordergrund. Nach der erweiterten Partnerschaft mit Volkswagen PowerCo (Juli 2025) hatte QuantumScape erklärt, die Liquiditätsreichweite reiche bis 2029. Im Q4-Update dürfte genau geprüft werden, ob sich Annahmen zu Investitionen 2026 verändern – insbesondere mit Blick auf den Hochlauf der „Eagle Line“.

2026 als Wegmarke – und eine volatile Aktie

QuantumScape bezeichnet 2026 als Schlüsseljahr und hatte als Ziel genannt, erste kommerzielle Lieferungen bis Ende 2026 zu starten. Im Zentrum steht dabei die QSE-5-Zelle mit 844 Wh/L Energiedichte sowie Schnellladen von 10% auf 80% in etwa 12 Minuten.

Weitere operative Updates könnten vom Wechsel vom „Raptor“- zum weiterentwickelten „Cobra“-Prozess auf der Eagle Line abhängen, der Ausbeute und Skalierung verbessern soll. Zudem ist eine Telefonkonferenz für morgen um 17:00 Uhr ET angesetzt, in der das Management voraussichtlich über Kundenmuster und Rückmeldungen aus der Validierung durch OEMs berichtet.

An der Börse blieb es vor den Zahlen unruhig: Zuletzt bewegte sich die Aktie im Bereich von 8,94 bis 9,17 US-Dollar, bei einer 52-Wochen-Spanne von 3,40 bis 19,07 US-Dollar. Die Analystenmeinungen sind laut Bericht geteilt und reichen überwiegend von „Hold“ bis „Sell“.

Entscheidend wird heute sein, ob das Q4-Update den erwarteten nächsten Schritt bei „Eagle Line“ greifbarer macht – und ob es bei den Aussagen zur Cash-Reichweite bis 2029 sowie zu den Investitionsplänen für 2026 neue Akzente gibt.

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