Der Traum von der revolutionären Feststoffbatterie wird zwar technologisch greifbarer, doch die finanziellen Realitäten holten die Anleger gestern ein. QuantumScape meldete für das vierte Quartal einen höheren Verlust als erwartet, was die Aktie im nachbörslichen Handel unter Druck setzte. Während die Produktion anläuft, fragen sich Investoren: Kann der operative Fortschritt die anhaltenden Verluste aufwiegen?

Umsatzsignale und Verlustreduzierung

Gestern präsentierte das Unternehmen die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das Ergebnis für das vierte Quartal fiel ernüchternd aus: Mit einem Verlust von 0,17 US-Dollar pro Aktie verfehlte der Batterieentwickler die Analystenschätzungen von minus 0,16 US-Dollar knapp. Der Markt reagierte verschnupft auf diese Abweichung.

Dennoch markierte 2025 einen Wendepunkt. Erstmals konnte QuantumScape nennenswerte Geldeingänge verbuchen. Kundenrechnungen in Höhe von 19,5 Millionen US-Dollar wurden gestellt, resultierend aus der Auslieferung von Prototypen an Automobilpartner. Auch die Kostendisziplin greift: Der bereinigte EBITDA-Verlust für das Gesamtjahr lag bei 252,3 Millionen US-Dollar, was einer Verbesserung von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und die eigenen Prognosen erfüllt.

Der Weg zur Massenproduktion

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Der operative Fokus richtet sich nun voll auf die Skalierung. Ein zentraler Baustein ist die "Eagle Line", eine Pilotproduktionsanlage, die am 4. Februar in Betrieb genommen wurde. Hier soll der proprietäre "Cobra"-Prozess demonstrieren, dass er für die Massenfertigung tauglich ist. Das Management bestätigte zudem, dass erste QSE-5-Zellen aus diesem Prozess bereits an den Hauptpartner Volkswagen PowerCo ausgeliefert wurden.

Parallel dazu erweitert das Unternehmen sein Netzwerk. Neben VW konnten Vereinbarungen mit zwei weiteren globalen Autoherstellern gesichert werden. Partnerschaften mit den Zulieferern Murata und Corning sollen zudem die Lieferkette stabilisieren.

Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert QuantumScape einen bereinigten EBITDA-Verlust zwischen 250 und 275 Millionen US-Dollar. Die geplanten Investitionsausgaben (CapEx) fallen mit 40 bis 60 Millionen US-Dollar vergleichsweise moderat aus, da das Unternehmen verstärkt auf ein kapitalschonendes Lizenzmodell setzt. Mit einer Liquidität von knapp 971 Millionen US-Dollar zum Jahresende bleibt das finanzielle Polster vorerst komfortabel, während die Validierung der Hochvolumen-Fertigung vorangetrieben wird.

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