QuantumScape Aktie: Ernüchternde Zeichen!
Die QuantumScape-Aktie steht unter Druck. Während das Unternehmen im Februar 2026 seine neue Pilotproduktionslinie in Betrieb nahm, verkauften Führungskräfte zeitgleich größere Aktienpakete. Ein Widerspruch, der aufhorchen lässt.
Führungskräfte reduzieren Beteiligungen
Zwischen dem 19. und 20. Februar trennten sich Insider von erheblichen Positionen. Chief Technology Officer Timothy Holme veräußerte rund 195.000 Aktien – ein Abbau von etwa zehn Prozent seiner persönlichen Beteiligung. Director Jeffrey Straubel verkaufte am 19. Februar 27.106 Anteile, was elf Prozent seiner Holding entspricht.
Institutionelle Investoren zeigen sich hingegen weiterhin interessiert. Der State of New Jersey Common Pension Fund D baute im dritten Quartal eine Position von 270.275 Aktien im Wert von etwa 3,33 Millionen Dollar auf. Insgesamt halten institutionelle Anleger derzeit knapp 30 Prozent der Anteile.
Produktionsstart mit technischen Fortschritten
Die Eagle-Line-Anlage in San Jose markiert einen wichtigen Meilenstein. Die Fertigung nutzt den Cobra-Separator-Prozess, der 25-mal schneller arbeitet als bisherige Verfahren. QuantumScape lieferte bereits QSE-5 B1-Zellen an Kunden aus, die eine Energiedichte von 844 Wattstunden pro Liter erreichen und in unter 15 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden.
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Das Management plant, diese Technologie über Lizenzverträge im Gigawattstunden-Maßstab an die Automobilindustrie zu vergeben. Die Partnerschaft mit Volkswagens PowerCo sieht Lizenzen für bis zu 80 Gigawattstunden pro Jahr vor. Der kommerzielle Einsatz in Fahrzeugen ist für 2027 bis 2028 vorgesehen.
Finanzielle Ausgangslage bleibt angespannt
Im vierten Quartal 2025 verzeichnete QuantumScape einen Verlust von 0,17 Dollar je Aktie – etwas mehr als die erwarteten 0,16 Dollar. Die Kundenerlöse für das Gesamtjahr beliefen sich auf 19,5 Millionen Dollar. Für 2026 rechnet die Unternehmensführung mit einem bereinigten EBITDA-Verlust zwischen 250 und 275 Millionen Dollar.
Die Liquidität belief sich Ende 2025 auf 970,8 Millionen Dollar. Nach eigenen Angaben reicht diese Barreserve bis in die zweite Hälfte 2028 – sofern die geplanten Lizenzeinnahmen ausbleiben oder sich verzögern. Die Aktie notiert aktuell bei 6,88 Dollar und liegt damit 63 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 19,07 Dollar.
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