Plug Power Aktie: Notverkauf läuft
Plug Power braucht dringend Geld – und verkauft dafür jetzt Immobilien. Der kriselnde Wasserstoff-Spezialist hat eine verbindliche Vereinbarung mit Stream Data Centers geschlossen, um sein Grundstück am Standort Project Gateway in New York zu veräußern. Die Transaktion soll mindestens 132,5 Millionen Dollar einbringen, möglicherweise sogar bis zu 142 Millionen.
Erste Tranche eines größeren Plans
Der Verkauf ist Teil einer umfassenderen Strategie: Insgesamt will Plug Power durch den Verkauf von Infrastruktur 275 Millionen Dollar erlösen, um die Liquidität im ersten Quartal 2026 zu verbessern. Stream Data Centers hat bereits eine Anzahlung von 6 Millionen Dollar geleistet. Der Abschluss der Transaktion ist bis Ende Juni 2026 geplant.
Die Maßnahme fällt zusammen mit einem Führungswechsel an der Spitze. Im März 2026 übernimmt Jose Luis Crespo das Ruder von Langzeit-CEO Andy Marsh – in einer Phase, in der das Unternehmen um seine finanzielle Stabilität kämpft.
Kapitalerhöhung und juristische Probleme
Parallel zum Immobilienverkauf haben die Aktionäre kürzlich einer massiven Ausweitung der genehmigten Stammaktien zugestimmt: Das Limit wurde von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden Aktien verdoppelt. Das eröffnet dem Unternehmen Spielraum für weitere Kapitalmaßnahmen – belastet aber bestehende Aktionäre durch potenzielle Verwässerung.
Zusätzlichen Druck erzeugen Klagen im Zusammenhang mit einem 1,66 Milliarden Dollar schweren Kreditantrag beim US-Energieministerium. Investoren werfen dem Unternehmen vor, möglicherweise irreführende Aussagen gemacht zu haben.
Die Aktie notiert aktuell bei 1,81 Dollar und bewegt sich damit deutlich unter dem Jahreshoch von 4,58 Dollar. Das Handelsvolumen lag am Freitag mit 27,24 Millionen Aktien weit unter dem historischen Durchschnitt von knapp 85 Millionen – ein Zeichen nachlassenden Interesses. Die Marktkapitalisierung beträgt noch 2,52 Milliarden Dollar.
Der Immobilienverkauf verschafft Plug Power kurzfristig Luft. Ob die 275-Millionen-Initiative ausreicht, um das Unternehmen nachhaltig zu stabilisieren, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – insbesondere unter neuer Führung.
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