Für Plug Power stehen entscheidende Tage an. Während Anleger gespannt auf die Quartalszahlen in der kommenden Woche warten, trüben juristische Auseinandersetzungen und eine massive Aktienverwässerung die Stimmung. Der Wasserstoff-Spezialist muss nun beweisen, dass die eingeleiteten Sparmaßnahmen greifen, bevor das Vertrauen endgültig schwindet.

Zahlen und Erwartungen

Am Montag, den 2. März 2026, wird das Unternehmen seine Bücher öffnen. Analysten rechnen laut Zacks Equity Research mit einem Umsatzanstieg von über 15 Prozent auf rund 220 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gleichzeitig soll sich der Verlust pro Aktie im vierten Quartal deutlich verringert haben. Die Experten gehen von einem Fehlbetrag von 0,10 US-Dollar aus, was einer Verbesserung von fast 94 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche.

Trotz dieser potenziell positiven operativen Signale steht die Aktie an der Börse mit dem Rücken zur Wand. In den letzten 30 Tagen verlor das Papier gut 22 Prozent an Wert und notiert aktuell bei nur noch 1,56 Euro.

Schwere Vorwürfe

Die operativen Fortschritte werden derzeit von einer Sammelklage überschattet. Die Kanzlei Bernstein Liebhard erinnerte Investoren heute an eine wichtige Frist im April. Der Vorwurf wiegt schwer: Das Management soll irreführende Angaben zu einem 1,66 Milliarden US-Dollar schweren Kredit des Energieministeriums (DOE) gemacht haben.

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Im Kern geht es um die Frage, ob Plug Power überhaupt in der Lage war, die nötigen Produktionsanlagen zu errichten, um die Bedingungen für diese staatlichen Gelder zu erfüllen. Diese Unsicherheit bezüglich der Finanzierung lastet schwer auf dem Kurs, da der Kredit als zentraler Baustein für die geplante Expansion gilt.

Verwässerung und Sparzwang

Zusätzlich sorgt eine massive Ausweitung der Aktienbasis für Unruhe. Die Aktionäre stimmten kürzlich einer Verdopplung der genehmigten Stammaktien auf drei Milliarden Stück zu. Dieser Schritt war notwendig, um Kapital zu beschaffen, verwässert jedoch die Anteile der Bestandsaktionäre erheblich.

Um gegenzusteuern, setzt das Management auf das Sparprogramm „Project Quantum Leap“. Ziel ist es, die Kosten jährlich um bis zu 200 Millionen US-Dollar zu senken und den Fokus strikt auf profitablere Bereiche wie Elektrolyseure und Wasserstoffanlagen zu legen.

Der kommende 2. März markiert nun einen wichtigen Meilenstein. Anleger erwarten nicht nur die Bestätigung der verbesserten Margen, sondern vor allem konkrete Aussagen zum Status des DOE-Kredits und den Fortschritten bei der Kostensenkung. Ohne positive Impulse bei diesen Kernthemen dürfte sich die Talfahrt der Aktie kaum stoppen lassen.

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