Plug Power muss seine Finanzbasis sichtbar stabilisieren – und setzt dafür auf Verkäufe statt Versprechen. Der Wasserstoff-Spezialist trennt sich von einem zentralen Standortprojekt in New York und will damit frisches Geld in die Kasse holen. Was steckt hinter dem Schritt, und warum kommt er gerade jetzt?

Verkauf von „Project Gateway“

Plug Power hat eine verbindliche Vereinbarung geschlossen, Vermögenswerte rund um den Standort „Project Gateway“ im Bundesstaat New York an Stream Data Centers zu verkaufen. Konkret geht es um den Anteil an Grundstück und zugehöriger Infrastruktur im STAMP-Industriepark (Genesee County).

Der Deal soll Bruttoerlöse von mindestens 132,5 Mio. US-Dollar bringen, mit einer möglichen Ausweitung auf 142 Mio. US-Dollar. Stream Data Centers hinterlegt laut Vereinbarung zudem eine Anzahlung von 6 Mio. US-Dollar. Der Abschluss wird „am oder vor“ dem 30. Juni 2026 erwartet – vorbehaltlich üblicher Vollzugsbedingungen.

Warum Plug Power verkauft

Der Verkauf ist nicht als Einzellösung gedacht, sondern als Auftakt einer größeren Liquiditäts-Offensive für 2026. Plug Power spricht von drei geplanten Maßnahmen, die zusammen die Liquidität um mehr als 275 Mio. US-Dollar verbessern sollen. Neben der Monetarisierung von Vermögenswerten zählen dazu die Freisetzung von gebundenem Cash sowie sinkende Instandhaltungskosten.

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Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall: Das Unternehmen steht laut Bericht unter finanziellem Druck und kämpft mit hoher Mittelabflussrate. Parallel versucht Plug Power, die Profitabilität trotz operativer Herausforderungen zu verbessern – ein Umfeld, in dem zusätzliche Liquidität schnell zum entscheidenden Puffer werden kann.

Verwässerungsdebatte und nächster Termin

Investoren schauen bei Plug Power derzeit besonders genau hin, wie das Unternehmen seine Finanzierung absichert. Erst Anfang Februar hatten Aktionäre einer Satzungsänderung zugestimmt, die Zahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden zu verdoppeln. Das verschafft Spielraum für künftige Kapitalmaßnahmen, weckt aber gleichzeitig Sorgen vor möglicher Verwässerung.

Am Markt spiegelt sich die angespannte Stimmung auch im Trend: Auf 30 Tage gesehen liegt die Aktie deutlich im Minus (‑18,75%) und notiert unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt.

Der nächste konkrete Datenpunkt steht bereits fest: Am 2. März 2026 will Plug Power die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 und das vierte Quartal vorlegen – und damit auch ein Update liefern, wie weit die angekündigten Schritte zur Stärkung der Liquidität tatsächlich tragen.

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