Pfizer Aktie: Wichtiger Meilenstein erreicht
Der Pharmariese Pfizer sucht intensiv nach Wegen, die rückläufigen Einnahmen aus dem COVID-Geschäft zu kompensieren und neue Wachstumsquellen zu erschließen. Nun meldet der Konzern einen bedeutenden Erfolg in seiner Onkologie-Sparte: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die volle Zulassung für eine wichtige Kombinationstherapie gegen Darmkrebs erteilt. Doch reicht dieser Schritt aus, um die Skepsis der Analysten bezüglich der langfristigen Pipeline dauerhaft zu zerstreuen?
Grünes Licht für Braftovi
Die FDA wandelte die bisherige beschleunigte Zulassung für das Medikament Braftovi in eine volle Genehmigung um. Konkret geht es um den Einsatz in der Erstlinienbehandlung bei Erwachsenen mit einer spezifischen Mutation (BRAF V600E) bei metastasiertem Darmkrebs. Damit verfügt Pfizer über das einzige zielgerichtete Kombinationspräparat für diese Patientengruppe.
Die Entscheidung stützt sich auf die klinischen Daten der sogenannten BREAKWATER-Studie. Diese lieferten überzeugende Argumente: Die Kombinationstherapie zeigte im Vergleich zur Standard-Chemotherapie eine signifikante Reduktion des Sterberisikos um 51 Prozent. Auch das Risiko eines Krankheitsfortschritts konnte um 47 Prozent gesenkt werden. Für Pfizer ist dies ein wesentlicher Baustein in der Strategie, die Präzisionsonkologie als zentralen Wachstumstreiber auszubauen.
Strategische Neuausrichtung läuft
Für das Unternehmen kommt dieser regulatorische Sieg zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der Konzern navigiert durch eine Phase, die von Patentabläufen bei älteren Blockbustern und der Normalisierung des COVID-Segments geprägt ist. Die Geschäftsführung bestätigte in diesem Zusammenhang ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 mit einem Umsatzziel zwischen 59,5 und 62,5 Milliarden Dollar.
Besonders wichtig für Anleger: Bereinigt um COVID-Produkte und Patentverluste soll das operative Wachstum im Kerngeschäft bei etwa 4 Prozent liegen. Um die Margen zu stützen, setzt Pfizer zudem auf ein striktes Kostensenkungsprogramm, das bis Ende des Jahres Einsparungen in Milliardenhöhe realisieren soll.
Das sagen die Analysten
An der Börse wird die Entwicklung genau beobachtet. Die Aktie notiert aktuell bei 22,94 Euro und zeigt sich auf Wochensicht mit einem leichten Plus von 1,39 Prozent stabil, wenngleich der Titel auf Jahressicht noch im Minus liegt.
Das Meinungsbild der Analysten bleibt indes gespalten. Während Barclays kürzlich eine vorsichtige „Underweight“-Einstufung vornahm und Risiken betonte, sieht HSBC mit einem Kursziel von 29,00 Dollar noch Potenzial nach oben. Der allgemeine Marktkonsens tendiert derzeit zu „Halten“, da viele Investoren zunächst die Umsetzung der angekündigten Pipeline-Starts abwarten wollen.
Der Fokus richtet sich nun auf die kommende Woche: Am Montag, den 2. März 2026, wird CEO Albert Bourla auf einer Gesundheitskonferenz sprechen. Investoren erwarten hier konkrete Aussagen dazu, wie Pfizer die über 20 geplanten Studienstarts in diesem Jahr finanzieren und umsetzen will, um die langfristige Wachstumsstory zu sichern.
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