D-Wave Quantum Aktie: Entscheidende Woche
D-Wave Quantum steht vor einer Bewährungsprobe. Am 26. Februar legt der Quantencomputing-Spezialist die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Ausgangslage ist angespannt: Die Aktie verlor in der Woche bis 20. Februar 8,19 Prozent auf 18,06 Dollar – der stärkste Rückgang unter den großen Quantencomputing-Werten. Zum Vergleich: Der S&P 500 legte im selben Zeitraum 1,13 Prozent zu.
Branchendruck vor den Zahlen
Die gesamte Quantencomputing-Branche kam in der dritten Februarwoche unter die Räder. IonQ büßte 6,48 Prozent ein, Quantum Computing Inc. verlor 6,73 Prozent. Selbst IBM gab knapp 2 Prozent nach. Nur Rigetti Computing hielt sich mit einem Minus von 1,06 Prozent vergleichsweise stabil. Die Marktkapitalisierung von D-Wave liegt derzeit bei rund 6,7 Milliarden Dollar. Seit Jahresbeginn hat die Aktie etwa 31 Prozent eingebüßt – Teil einer breiteren Korrektur im Sektor, die nach einem Hoch im Oktober 2025 einsetzte.
Was Analysten erwarten
Für das vierte Quartal rechnen Analysten mit einem Verlust von 0,05 Dollar je Aktie bei Erlösen von 3,74 Millionen Dollar. Das Unternehmen hatte in den vergangenen vier Quartalen einmal die Gewinnschätzungen übertroffen und dreimal verfehlt. CEO Dr. Alan Baratz und CFO John Markovich werden die Ergebnisse am 26. Februar vor Börsenbeginn präsentieren und um 8:00 Uhr Eastern Time eine Telefonkonferenz abhalten.
Verträge und Übernahme als Rückenwind
D-Wave geht mit einigen positiven Nachrichten in die Berichtsperiode. Ende Januar sicherte sich das Unternehmen einen Zweijahresvertrag über 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Konzern für Quantum Computing as a Service. Die Florida Atlantic University bestellte zudem einen Advantage2-Quantencomputer für 20 Millionen Dollar.
Im Januar schloss D-Wave die Übernahme von Quantum Circuits Inc. für 550 Millionen Dollar in bar und Aktien ab. Mit der Akquisition erweitert das Unternehmen sein Portfolio um Gate-Model-Technologie – ergänzend zur etablierten Quantum-Annealing-Plattform.
Neue Kooperation mit Fokus auf Verteidigung
Am 19. Februar trat D-Wave dem Southeastern Quantum Collaborative (SQC) bei. Die Initiative vereint die University of Alabama in Huntsville, Davidson Technologies, IBM und Alabama A&M University. Ziel ist die Beschleunigung von Quanteninformatik-Anwendungen im Südosten der USA, mit Schwerpunkt auf Verteidigungsinfrastruktur und Personalentwicklung. Davidson Technologies betreibt ein D-Wave-Advantage2-System am Hauptsitz in Huntsville, Alabama.
Insider-Transaktionen im Rahmen der Vergütung
Mehrere D-Wave-Führungskräfte verkauften im Januar Aktien – allerdings im Zuge obligatorischer Prozesse. CEO Alan Baratz veräußerte am 14. Januar 35.013 Anteile für rund 982.545 Dollar, um Steuerverbindlichkeiten aus der Zuteilung von Restricted Stock Units abzudecken. Die Aktien stammten aus der Zuteilung von 85.843 RSUs am 13. Januar.
EVP und Chief Legal Officer Diane Nguyen verkaufte 20.000 Aktien automatisch gemäß einem im August 2025 aufgesetzten Handelsplan nach Regel 10b5-1. Weitere 4.519 Aktien gingen am 14. Januar für Steuerzwecke weg – auch dies eine verpflichtende Transaktion. CFO John Markovich veräußerte ebenfalls Anteile im Wert von etwa 257.000 Dollar aus demselben Grund.
Die Zahlen im Überblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Schlusskurs (20. Feb.) | 18,06 Dollar |
| Wochenveränderung | -8,19% |
| Marktkapitalisierung | ~6,7 Mrd. Dollar |
| 52-Wochen-Spanne | 4,45 – 46,75 Dollar |
| Analyst Consensus EPS Q4 | (0,05) Dollar |
| Analyst Consensus Umsatz Q4 | 3,74 Mio. Dollar |
Wegweisende Woche für den Sektor
Der 26. Februar markiert einen kritischen Termin. Die kürzlich gemeldeten Verträge über 30 Millionen Dollar und die Integration von Quantum Circuits werden daraufhin abgeklopft, ob sie sich in Umsatzwachstum niederschlagen. Bereits am 25. Februar legt IonQ Zahlen vor – ein möglicher Stimmungstest für die gesamte Branche. Bei deutlich gefallenen Kursen und hohen Bewertungen im Verhältnis zu den aktuellen Erlösen wird die operative Umsetzung zum entscheidenden Faktor.
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