Der Pharmakonzern Pfizer sammelt derzeit auf mehreren Ebenen Pluspunkte. Neben überraschend starken Quartalszahlen sorgt nun ein wichtiger Meilenstein bei der europäischen Zulassung eines neuen Blutermedikaments für Optimismus. Diese Kombination aus operativer Stärke und Fortschritten in der Forschungspipeline treibt das Papier aktuell auf neue Höchststände.

Fortschritte in der Hämatologie

Ende März erteilte der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur eine positive Stellungnahme für das Medikament Hympavzi. Das Mittel zielt auf die Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Hämophilie A oder B ab, die sogenannte Hemmkörper entwickelt haben.

Für diese spezielle Patientengruppe gab es bislang nur eingeschränkte Therapieoptionen. Da Hympavzi nur einmal wöchentlich unter die Haut gespritzt wird, bietet es eine deutliche Erleichterung gegenüber den bisherigen, aufwendigeren Ersatztherapien. Die finale Entscheidung der Europäischen Kommission über die Marktzulassung wird in den kommenden Monaten erwartet.

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Starke Zahlen locken Investoren

Die Basis für die aktuelle Aufwärtsbewegung lieferten bereits die jüngsten Geschäftsergebnisse für das Schlussquartal 2025. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,66 US-Dollar übertraf Pfizer die Analystenschätzungen von 0,57 US-Dollar deutlich. Auch der Umsatz lag mit 17,56 Milliarden US-Dollar spürbar über den Erwartungen.

Diese solide Entwicklung blieb bei institutionellen Anlegern nicht unbemerkt. So stockte beispielsweise der Invesco MSCI USA ETF seine Position Mitte März um über zehn Prozent auf. Auch andere große Fonds, wie der Capital Group Global Growth Equity ETF, bauten ihre Beteiligungen zuletzt aus.

An der Börse spiegelt sich dieses verbesserte Sentiment in einem klaren Aufwärtstrend wider. Am heutigen Dienstag markierte das Papier bei 24,21 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 13 Prozent.

Analysten bleiben abwartend

Obwohl die operativen Signale positiv ausfallen und das Portfolio für seltene Krankheiten wächst, bewertet die Mehrheit der Analysten die Aktie weiterhin lediglich mit "Halten". Das mittlere Kursziel von 36 befragten Experten liegt aktuell bei 32,92 US-Dollar. Dieser Zielwert signalisiert, dass die Fachwelt dem Konzern bei weiteren Erfolgen in den Wachstumsbereichen Onkologie und Immunologie noch deutlichen Spielraum nach oben einräumt.

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