Guggenheim Securities hat sein Kursziel für Pfizer am Dienstag von 35 auf 36 US-Dollar angehoben — und das trotz eines schwierigen Marktumfelds für den Pharmakonzern. Analyst Vamil Divan begründet das mit konkreten Fortschritten in der späten klinischen Pipeline, nicht mit allgemeinen Hoffnungen.

Prostatakrebsstudie als Katalysator

Den stärksten Impuls liefert die Onkologie-Sparte. Am 19. März meldete Pfizer positive Topline-Ergebnisse aus der Phase-3-Studie TALAPRO-3, in der die Kombination aus Talzenna und Xtandi bei Patienten mit HRR-mutiertem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs getestet wurde. Die Studie traf ihren primären Endpunkt: eine statistisch signifikante Verbesserung des radiografischen progressionsfreien Überlebens.

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Zusätzlich rückt die Phase-3-Studie MEVPRO-1 mit dem Wirkstoff Mevrometostat in den Fokus. Guggenheim schätzt die Erfolgswahrscheinlichkeit auf 75 Prozent. Topline-Daten werden in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. Die risikoadjustierten Umsatzschätzungen des Analysten für Mevrometostat liegen bei rund 2,0 Milliarden Dollar — deutlich über dem Marktkonsens von 1,6 Milliarden Dollar. Im Erfolgsfall könnte der DCF-Wert der Aktie auf 37 Dollar steigen.

Ungebetenes Übernahmeangebot

Parallel dazu sorgt ein unaufgefordertes Mini-Tender-Angebot für Aufmerksamkeit. Tutanota LLC bietet an, bis zu eine Million Pfizer-Aktien zu je 32 Dollar zu erwerben. Pfizer empfahl Aktionären am 20. März ausdrücklich, das Angebot abzulehnen. Das Angebot läuft bis zum 13. April 2026, soll aber verlängert werden, bis der Aktienkurs den Angebotspreis übersteigt.

Quartalszahlen im Mai

Den nächsten konkreten Prüfstein liefert der 5. Mai 2026: An diesem Tag veröffentlicht Pfizer seinen Quartalsbericht für Q1 2026 und lädt zur Telefonkonferenz um 16:00 Uhr MESZ. Anleger werden dabei vor allem auf die Umsatzentwicklung schauen — und darauf, wie sich die laufenden Kostensenkungsprogramme in den Zahlen niederschlagen.

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