Pfizer hat positive Topline-Ergebnisse aus der Phase-2-Studie FOURLIGHT-1 veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht Atirmociclib, ein experimenteller CDK4-Inhibitor der nächsten Generation — und die Daten liefern ein klares Signal für die Onkologie-Pipeline des Konzerns.

Was die Studie zeigt

Die Studie untersuchte Atirmociclib in Kombination mit Fulvestrant bei Patientinnen mit HR-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs, deren Erkrankung nach einer vorherigen CDK4/6-Inhibitor-Therapie weiter fortgeschritten war. Genau diese Patientengruppe gilt als schwer zu behandeln — mehr als 90 % der 264 Studienteilnehmerinnen aus 14 Ländern hatten innerhalb von drei Monaten nach ihrer letzten CDK4/6-Therapie mit Atirmociclib begonnen.

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Der primäre Endpunkt wurde erreicht: Die Kombination reduzierte das Risiko einer Krankheitsprogression oder des Todes um 40 % gegenüber dem Kontrollarm, bei einer Hazard Ratio von 0,60. Dieser Effekt zeigte sich konsistent über alle vordefinierten Subgruppen hinweg. Das Sicherheitsprofil war handhabbar; lediglich 6,4 % der Patientinnen brachen die Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen ab, neue Sicherheitssignale wurden nicht identifiziert.

Nächste Schritte in der Pipeline

Pfizer verfolgt mit Atirmociclib eine breitere Strategie: Der Wirkstoff soll künftig auch in früheren Behandlungslinien eingesetzt werden. Eine Phase-3-Zulassungsstudie in der Erstlinientherapie des metastasierten Brustkrebses läuft bereits. Ergebnisse einer weiteren Phase-2-Studie im neoadjuvanten Setting bei frühem Brustkrebs sollen auf einem zukünftigen Fachkongress präsentiert werden.

Die FOURLIGHT-1-Daten stärken Pfizers Position in einem Markt, in dem der Konzern angesichts bevorstehender Patentabläufe auf neue Wachstumstreiber angewiesen ist. Atirmociclib könnte dabei zu einem zentralen Baustein der Onkologie-Sparte werden — vorausgesetzt, die Phase-3-Studie bestätigt, was die Phase-2-Daten versprechen.

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