Zum Wochenstart sendet der Chemiekonzern ein operatives Lebenszeichen aus dem Stammwerk Ludwigshafen. Während in den vergangenen Tagen vor allem Sparmaßnahmen und Verlagerungen das Bild prägten, kündigte das Unternehmen heute eine Erhöhung der Produktion an. Anleger zeigen sich angesichts der gemischten Nachrichtenlage jedoch noch zurückhaltend.

  • Strategie: Erhöhung der BDO-Produktion am Hauptsitz
  • Kursreaktion: Aktie notiert leicht schwächer bei 50,90 Euro
  • Kontext: Laufende Restrukturierung und Aktienrückkäufe

Bekenntnis zum Standort Ludwigshafen

Entgegen dem jüngsten Trend zu Kostensenkungen fährt BASF die Produktion für das chemische Zwischenprodukt Butandiol (BDO) am Hauptsitz hoch. Dieser Schritt wird als Maßnahme zur Stärkung der Versorgungssicherheit in Europa kommuniziert. Butandiol ist ein essenzieller Grundstoff für die Automobil- und Textilindustrie.

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Die Meldung steht im direkten Kontrast zur Berichterstattung der Vorwoche. Zuletzt dominierten Pläne die Schlagzeilen, wonach Stellen vom Berliner Standort an einen neuen globalen Hub in Indien verlagert werden sollen. Die aktuelle Kapazitätserweiterung in der Pfalz signalisiert Marktteilnehmern, dass die industrielle Basis am Stammwerk für Kernprodukte trotz des globalen Effizienzdrucks relevant bleibt.

Aktuelle Marktbewegung

An der Börse reagieren Investoren heute zunächst verhalten. Im frühen Xetra-Handel notiert die BASF-Aktie leicht schwächer im Bereich von 50,90 Euro. Das Papier befindet sich damit weiterhin in einer Konsolidierungsphase, nachdem Anfang Februar noch die Marke von 52 Euro getestet wurde.

Gestützt wird der Kurs durch das laufende Aktienrückkaufprogramm. Seit November 2025 kauft der Konzern eigene Anteile zurück, was den Titel in einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld stabilisiert. Charttechnisch dient die 50-Euro-Marke aktuell als wichtige Unterstützung.

Blick auf Dividende und Zahlen

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 27. Februar 2026. An diesem Datum wird BASF den detaillierten Geschäftsbericht für 2025 sowie die finalen Zahlen zum vierten Quartal vorlegen. Analysten rechnen mehrheitlich mit einer stabilen Dividende von 2,25 Euro je Aktie. Dies entspräche beim aktuellen Kursniveau einer Rendite von rund 4,4 Prozent und bleibt für institutionelle Anleger ein zentrales Argument für das Engagement im DAX-Titel.

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