Oracle meldet sich mit zwei strategisch wichtigen Nachrichten zurück, die sowohl den Regierungssektor als auch das Gesundheitswesen betreffen. Der Software-Gigant sichert sich nicht nur einen neuen Auftrag der US-Luftwaffe, sondern rollt zeitgleich seine KI-Lösungen im britischen Markt aus. Können diese operativen Fortschritte die zuletzt volatile Aktie nachhaltig stabilisieren?

Neuer Deal mit der US-Air Force

Das US-Verteidigungsministerium erteilte Oracle einen Festpreisauftrag über 88 Millionen US-Dollar. Im Rahmen des "Cloud One"-Programms stellt der Konzern bis zum 7. Dezember 2028 Cloud-Infrastruktur (OCI) und KI-Datenbanken bereit.

Der Vertrag umfasst Dienste für höchste Sicherheitsstufen, was die Vertrauenswürdigkeit der Oracle-Infrastruktur im sensiblen Behördengeschäft unterstreicht. Zwar wirkt das Volumen im Vergleich zum 581-Millionen-Dollar-Vertrag, den Konkurrent Amazon Web Services (AWS) im Januar für dasselbe Programm erhielt, eher moderat. Dennoch festigt Oracle damit seine Position als relevanter Akteur neben den Platzhirschen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?

Expansion im Gesundheitswesen

Parallel dazu startete das Unternehmen seinen "Clinical AI Agent" in Großbritannien. Die KI-Lösung automatisiert die Dokumentation von Patientengesprächen und erstellt strukturierte Notizen, was das medizinische Personal entlastet.

Mehrere NHS-Trusts nutzen die Technologie bereits. Die Zahlen aus den USA verdeutlichen das Potenzial: Dort sparte das Tool Ärzten im vergangenen Jahr über 200.000 Stunden Arbeitszeit ein und reduzierte den Dokumentationsaufwand pro Patient um rund 40 Prozent. Dieser Schritt ist Teil einer angekündigten Investition von 5 Milliarden US-Dollar, mit der Oracle seine Infrastruktur im Vereinigten Königreich über die nächsten fünf Jahre ausbauen will.

Finanzierung und Marktlage

An der Börse zeigen sich Anleger vorsichtig optimistisch. Die Aktie schloss am Freitag, den 13. Februar, bei 160,14 US-Dollar und verzeichnete ein Plus von 2,34 Prozent. Damit erholt sich das Papier von den Tiefstständen Anfang des Monats, notiert aber weiterhin unter dem 52-Wochen-Hoch.

Um die nötige Hardware für die steigende KI-Nachfrage zu finanzieren, plant das Management laut Medienberichten eine massive Kapitalaufnahme von 45 bis 50 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr. Investoren richten ihren Blick nun auf den 9. März 2026, wenn Oracle voraussichtlich die nächsten Quartalszahlen vorlegt und beweisen muss, dass diese hohen Investitionen auch profitables Wachstum generieren.

Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 16. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...