Die Bewertung von Palantir wirkt mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 100 bereits extrem ambitioniert. Doch für die Analysten von Wedbush Securities ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. In einer aktuellen Studie skizzieren die Experten einen „goldenen Pfad“, der den Datenkonzern in den exklusiven Club der Unternehmen mit einer Billion Dollar Marktkapitalisierung führen könnte.

Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial

Treibende Kraft für den jüngsten Kursanstieg am Mittwoch war eine optimistische Einschätzung von Wedbush-Analyst Dan Ives. Er sieht für das aktuell mit rund 415 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen eine klare Route zur 1-Billion-Dollar-Marke. Dies würde vom aktuellen Kursniveau aus einem weiteren Aufwärtspotenzial von rund 140 Prozent entsprechen.

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Als Hauptargument führt Ives die strategische Positionierung von Palantir im Markt für KI-Entscheidungssoftware an. Anders als reine Hardware-Hersteller, die den ersten Zyklus des KI-Booms dominierten, repräsentiert Palantir die Software-Anwendungsebene. Besonders hervorgehoben wird dabei das beschleunigte Umsatzwachstum, das das Unternehmen nun bereits neun Quartale in Folge vorweisen kann. Die laufende CES 2026 in Las Vegas sorgt durch die Präsentation zahlreicher KI-Integrationen zusätzlich für Rückenwind im gesamten Sektor.

Institutionelle Unterstützung trotz Rekordbewertung

Die positive Stimmung wird durch aktuelle Meldungen über institutionelle Zukäufe untermauert. So hat das Pensionssystem der Staatsangestellten von Louisiana seine Position im dritten Quartal um 2,7 Prozent aufgestockt. Zwar ist das Kaufvolumen im Verhältnis zum täglichen Handel eher gering, doch signalisiert es das anhaltende Vertrauen langfristig orientierter Großanleger.

Dennoch mahnt die Bewertung zur Vorsicht. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von über 100 ist Palantir der mit Abstand teuerste Wert im S&P 500. Historische Daten zeigen, dass nur wenige Softwareunternehmen solche Bewertungsniveaus dauerhaft halten konnten, ohne eine signifikante Korrektur zu durchlaufen. Der RSI von 78,8 deutet zudem auf eine technisch überkaufte Situation hin.

Blick auf die Zahlen

Der nächste entscheidende Test für die Aktie steht am 2. Februar 2026 an, wenn das Unternehmen voraussichtlich seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegt. Marktbeobachter werden dann genau analysieren, ob Palantir die sogenannte „Rule of 40“ – eine Kennzahl aus Wachstum und Gewinnmarge – einhalten kann, um die hohen Erwartungen zu rechtfertigen. Entscheidend bleibt dabei die Fähigkeit, laufende Pilotprogramme, insbesondere im stark wachsenden US-Markt, in langfristige kommerzielle Verträge umzuwandeln.

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