Palantir Aktie: Analysten sehen Kaufchance
Die Palantir-Aktie hat seit Jahresbeginn deutlich korrigiert und notiert weit unter ihrem Rekordhoch aus dem Jahr 2025. Doch während der Gesamtmarkt zuletzt schwächelte, wittern Wall-Street-Experten jetzt eine günstige Gelegenheit. Gleich zwei Investmenthäuser sprechen sich für den Einstieg beim KI-Spezialisten aus und sehen das Ende der Talfahrt gekommen.
Doppelte Hochstufung trotz Marktschwäche
Mitten in einem herausfordernden Marktumfeld zeigten sich die Papiere am Freitag robust und gingen mit 116,14 Euro aus dem Handel. Der Grund für die relative Stärke ist eine doppelte Hochstufung: Sowohl die Großbank UBS als auch Rosenblatt Securities raten nun zum Kauf der Aktie. Die UBS hob ihr Rating von „Neutral“ auf „Buy“ an, während Rosenblatt die Beobachtung direkt mit einer Kaufempfehlung startete.
Analyst Karl Keirstead von der UBS begründet diesen Optimismus mit einer ungebrochenen Nachfrage nach den KI-Plattformen des Konzerns. Besonders relevant für die Einschätzung ist, dass aktuelle Marktüberprüfungen keine ernstzunehmende Konkurrenzsituation aufzeigen. Palantir scheint seine Ausnahmestellung im Software-Sektor, die Rosenblatt als „Markt-Disruptor“ bezeichnet, erfolgreich zu verteidigen.
Starke Zahlen untermauern den Optimismus
Die positive Stimmung der Analysten fußt auf soliden Fundamentaldaten. Im vierten Quartal 2025 steigerte Palantir den Umsatz um beeindruckende 70 Prozent im Jahresvergleich. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Börse deutlich. Besonders das US-Geschäft fungiert als Wachstumsmotor: Hier legten die kommerziellen Umsätze um 137 Prozent zu, während auch das Regierungsgeschäft weiter zweistellig wuchs.
Ein entscheidender Indikator für die Zukunft ist der Vertragsbestand. Mit einem Rekordwert von 4,3 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Quartal signalisiert das Unternehmen eine anhaltend hohe Auftragslage für das Jahr 2026.
Neue Deals mit GE und Rackspace
Neben den reinen Finanzkennzahlen sorgen operative Erfolge für Fantasie. GE Aerospace kooperiert nun mit Palantir im Rahmen eines neuen Verteidigungsvertrags, um die Wartung von Triebwerken der US Air Force mittels künstlicher Intelligenz zu optimieren. Gleichzeitig wird die Partnerschaft mit Rackspace Technology ausgebaut, was die Implementierung der Palantir-Software in stark regulierten Industrien beschleunigen soll.
Bewertung bleibt das Zünglein an der Waage
Trotz der operativen Stärke und der Analysten-Lobeshymnen bleibt die Bewertung das zentrale Risiko. Die Aktie handelt weiterhin mit einem enormen Aufschlag gegenüber dem breiten Markt. In einem Umfeld hoher Zinsen reagieren Investoren empfindlich auf jede Wachstumsverlangsamung, weshalb der Titel seit Jahresanfang rund 18 Prozent an Wert eingebüßt hat. Das Unternehmen muss das hohe Wachstumstempo zwingend beibehalten, um das Bewertungsniveau zu rechtfertigen.
Klarheit über die Nachhaltigkeit des Wachstums dürften die nächsten Quartalszahlen liefern, die voraussichtlich um den 4. Mai 2026 erwartet werden. Bis dahin honorieren Analysten die starke Marktposition, doch Anleger müssen sich bewusst sein, dass bei dieser Bewertungshöhe eine makellose operative Exekution eingepreist ist.
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