Palantir Technologies hat einen schwierigen Start in das Börsenjahr 2026 hinter sich, die Aktie notiert aktuell deutlich unter ihren Höchstständen. Doch zum Monatsende mehren sich die positiven Stimmen von der Wall Street, unterstützt durch neue Großaufträge im Verteidigungssektor. Während Analysten enormes Potenzial sehen und die fundamentale Stärke betonen, bleibt die sportliche Bewertung der zentrale Diskussionspunkt für Anleger.

Analysten sehen "außergewöhnliche Nachfrage"

Zum Monatsabschluss sorgten gleich zwei gewichtige Finanzhäuser für Aufsehen. Die UBS stufte das Papier von „Neutral“ auf „Kauf“ hoch und setzte das Kursziel auf 180 US-Dollar. Fast zeitgleich nahm Rosenblatt Securities die Beobachtung mit einer Kaufempfehlung und einem Ziel von 150 US-Dollar auf.

Die Begründung der Experten deckt sich weitgehend: Sie berichten von einer „außergewöhnlichen Nachfrage“ nach den KI-Plattformen des Unternehmens. Trotz des Wettbewerbsdrucks durch Hyperscaler sieht die UBS derzeit keine nennenswerte Konkurrenz, die Palantirs Position gefährden könnte. Rosenblatt verweist zudem auf eine nachhaltige Wachstumsdynamik und starke Margen, die den optimistischen Ausblick rechtfertigen.

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Operative Stärke trifft auf Bewertungsfragen

Untermauert wird dieser Optimismus durch die jüngsten Geschäftszahlen. Im vierten Quartal 2025 beschleunigte sich das Umsatzwachstum auf 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders relevant ist dabei die Profitabilität: Palantir erwirtschaftete einen bereinigten freien Cashflow, der 56 Prozent des Umsatzes entsprach. Diese Effizienz ist ein Hauptargument der Bullen, um die hohen Bewertungskennziffern zu verteidigen.

Dennoch bleibt die Bewertung extrem. Das Unternehmen wird mit einem Vielfachen des Umsatzes gehandelt, was wenig Raum für Fehler lässt. Dies spiegelt sich auch im Kursverlauf wider: Zum Schlusskurs am Freitag von 116,14 Euro liegt die Aktie seit Jahresanfang rund 18,84 Prozent im Minus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von knapp 180 Euro beträgt mittlerweile über 35 Prozent. Investoren zahlen hier weiterhin eine massive Prämie für zukünftiges, perfektes Wachstum.

Neuer Deal mit GE Aerospace

Neben den Analystenstimmen liefert auch das operative Geschäft neue Impulse. GE Aerospace hat eine Partnerschaft mit Palantir geschlossen, um die Einsatzbereitschaft der US-Luftwaffe mittels KI zu optimieren. Der Vertrag zielt darauf ab, Wartungsbedarfe bei J85-Triebwerken vorherzusagen und Lieferkettenprobleme frühzeitig zu erkennen. Dieser Deal ergänzt die bestehenden Großaufträge mit der US-Army und Navy und festigt Palantirs strategische Rolle im Verteidigungssektor weiter.

Ausblick

Palantir startet mit institutionellem Rückenwind und einer gefüllten Auftragspipeline in den März. Die Prognose für 2026 deutet darauf hin, dass sich das Umsatzwachstum ausgehend vom hohen Niveau des vierten Quartals weiter beschleunigen könnte. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen der Analysten in einem makroökonomisch angespannten Umfeld Quartal für Quartal bestätigen kann.

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