Die Palantir-Aktie hat seit ihrem Höhepunkt im November rund 37 Prozent verloren. Während Insider planmäßig Anteile verkaufen und das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Miami verlegt, lastet vor allem die extreme Bewertung auf dem Kurs. Dabei bleibt das operative Geschäft auf Wachstumskurs.

Routine-Verkäufe nach festem Plan

CEO Alexander Karp und Mitgründer Stephen Cohen haben am 20. Februar Aktien im Wert von mehreren Millionen Dollar verkauft. Die SEC-Unterlagen zeigen jedoch: Beide Transaktionen erfolgten automatisch im Rahmen vorher festgelegter Handelspläne, um Steuerverpflichtungen aus der Ausgabe von Mitarbeiteraktien zu decken. Karp veräußerte 493.025 Aktien zu Preisen zwischen 132 und 136 Dollar, Cohen trennte sich von 327.088 Papieren.

Diese sogenannten Rule 10b5-1-Pläne sind Standard in der Unternehmensführung. Sie ermöglichen Insidern, Verkäufe Monate im Voraus zu planen – in Karps Fall bereits am 21. November 2025 vereinbart. Die Transaktionen folgen einem festen Quartalsmuster, das sich seit Jahren wiederholt.

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Bewertung unter Druck

Der eigentliche Kurstreiber liegt woanders: Palantir notiert aktuell bei rund 111 Euro, nachdem die Aktie noch im November bei knapp 180 Euro stand. Die Korrektur trifft den gesamten Software-Sektor, doch Palantir mit seinem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 200 reagiert besonders empfindlich.

Das Unternehmen selbst liefert weiterhin starke Zahlen. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz um 70 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar. Das US-Geschäft mit kommerziellen Kunden legte sogar um 137 Prozent zu. Für 2026 stellt Palantir Erlöse von rund 7,2 Milliarden Dollar in Aussicht – ein Plus von 61 Prozent.

Miami statt Denver

Mitte Februar verkündete das Unternehmen überraschend den Umzug seiner Zentrale von Denver nach Miami. Die neue Adresse liegt in einem Coworking-Space nahe des Aventura Mall Office Tower. Laut Medienberichten dürfte neben der Nähe zu Mitgründer Peter Thiel auch Floridas fehlende Einkommenssteuer eine Rolle gespielt haben. In Colorado beschäftigte Palantir zuletzt rund 600 Mitarbeiter.

Nächster Test im Mai

Analysten bleiben gespalten. Mizuho hob die Einstufung Mitte Februar auf "Outperform" mit Kursziel 195 Dollar an, andere Häuser halten sich mit Empfehlungen zurück. Am 4. Mai folgen die Quartalszahlen für das erste Vierteljahr 2026 – dann wird sich zeigen, ob die Wachstumsdynamik anhält. Zuvor dürfte Nvidias Quartalsbericht am 25. Februar die Stimmung im gesamten KI-Sektor beeinflussen.

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