Bei Plug Power verdichten sich gerade gleich mehrere Themen zu einem spannenden Mix. In wenigen Tagen kommen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 – und parallel rücken Fristen in laufenden Sammelklagen näher. Dazu kommt politischer Rückenwind für neue Strom-Infrastruktur, der indirekt zum Konzern-Narrativ passt.

Zahlen am 2. März im Fokus

Die Ergebnisse für Q4 und das Gesamtjahr 2025 sollen am 2. März veröffentlicht werden, anschließend ist eine Telefonkonferenz angesetzt. Laut Analystenkonsens werden für das vierte Quartal 220,68 Mio. US-Dollar Umsatz erwartet, das wäre ein Plus von 15,3% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig rechnen Beobachter mit einem Quartalsverlust von 0,10 US-Dollar je Aktie.

Für das Gesamtjahr 2025 liegt die Umsatzschätzung bei 701,99 Mio. US-Dollar. Der Termin ist damit ein klassischer Richtungsgeber: Bestätigen die Zahlen das erwartete Wachstum – und wie klar wird der Weg zu besserer Profitabilität?

Sammelklagen: Frist bis Anfang April

Unabhängig vom operativen Geschäft laufen mehrere Sammelklagen von Kanzleien wie Levi & Korsinsky sowie Bleichmar Fonti & Auld. Sie beziehen sich auf den Zeitraum 17. Januar 2025 bis 13. November 2025.

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Der nächste konkrete Meilenstein: Die Frist, um als „Lead Plaintiff“ aufzutreten, endet am 3. April 2026. In den Vorwürfen geht es im Kern darum, dass Plug Power die Wahrscheinlichkeit des Erhalts von 1,66 Mrd. US-Dollar an Darlehensmitteln des US-Energieministeriums sowie den Bau bestimmter Wasserstoff-Anlagen zu optimistisch dargestellt habe.

Politik und Kapitalmaßnahmen als Hintergrundrauschen

Am Mittwoch kündigte Präsident Trump laut Bericht an, große Tech-Konzerne sollten für Rechenzentren eigene Kraftwerke bauen, um Strompreise für Gemeinden vor Aufwärtsdruck zu schützen. Das unterstreicht, wie stark das Thema Stromversorgung für Data Center politisch aufgeladen ist – und spielt in ein Umfeld, in dem Plug Power nach eigenen strategischen Anpassungen auf datengetriebene Energienachfrage setzt.

Finanziell hat sich das Unternehmen zudem zusätzliche Spielräume geschaffen: Aktionäre stimmten Anfang Februar zu, die genehmigte Zahl der Stammaktien von 1,5 Mrd. auf 3,0 Mrd. zu verdoppeln. Das Management begründete den Schritt damit, einen Reverse Split vermeiden und Liquiditätsoptionen offenhalten zu wollen – auch vor dem Hintergrund ausgesetzter Bundesdarlehens-Aktivitäten.

Die Aktie notiert heute bei 1,66 Euro und bleibt damit deutlich unter früheren Hochs – umso stärker dürfte am 2. März jede Abweichung von den Erwartungen bei Umsatz und Verlust je Aktie in den Kurs durchschlagen.

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