Infineon Aktie: Frisches Allzeithoch
Infineon setzt ein klares Zeichen: Der Halbleiterkonzern aus Neubiberg kauft eigene Aktien zurück, verlängert die Verträge der Vorstandsspitze vorzeitig und treibt den Ausbau seiner Produktionskapazitäten massiv voran. Die Aktie notiert auf einem neuen 52-Wochen-Hoch bei 46,80 Euro – ein Plus von über 94 Prozent gegenüber dem Tief im April vergangenen Jahres.
Rückkauf für Mitarbeiterprogramme
Seit dem 23. Februar läuft ein Aktienrückkaufprogramm, das bis Ende März bis zu vier Millionen eigene Aktien vom Markt nehmen soll. Das maximale Volumen liegt bei 200 Millionen Euro, der Erwerb erfolgt über den Xetra-Handel. Die zurückgekauften Papiere sind ausschließlich für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vorgesehen – eine übliche Maßnahme, um Anreize für die Belegschaft zu schaffen, ohne verwässernde Kapitalerhöhungen durchführen zu müssen.
Stabilität an der Spitze
Parallel dazu plant der Aufsichtsrat die vorzeitige Verlängerung der Verträge von CEO Jochen Hanebeck bis Ende März 2032 und CFO Sven Schneider bis Ende April 2032. Diese Entscheidung unterstreicht das Vertrauen in die aktuelle Führung und sorgt für personelle Kontinuität in einer Phase, in der Infineon seine Marktposition ausbauen will.
Neue Fabrik kommt früher
Ein weiteres Signal für die operative Stärke: Die neue „Smart Power Fab" in Dresden soll bereits Anfang Juli eröffnen – vor dem ursprünglichen Zeitplan. Die Fabrik wird Halbleiter für Anwendungen wie die Stromversorgung von KI-Rechenzentren produzieren, ein Segment mit hoher Nachfrage. Auf der Fachmesse Embedded World Anfang März in Nürnberg will Infineon zudem neue Mikrocontroller- und Sensorlösungen für KI, IoT und Robotik präsentieren.
Die Aktie handelt mit einem Abstand von knapp 28 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn bereits über 22 Prozent zugelegt. Der Fokus auf Zukunftsmärkte und der straffe Fahrplan beim Kapazitätsausbau scheinen das Vertrauen der Investoren zu rechtfertigen.
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