Palantir Aktie: Attacke von Michael Burry
„Big Short“-Legende Michael Burry hat am Wochenende seine Wette gegen den Datenanalyse-Spezialisten massiv ausgeweitet. Während das Unternehmen operativ Erfolge mit Airbus und dem US-Militär feiert, zielt der Star-Investor nun nicht mehr nur auf den Chart, sondern auf die Unternehmensethik. Was bedeutet dieser prominente Gegenwind für die auf über 130 Dollar gelaufene Aktie?
Vorwürfe statt Charttechnik
Am gestrigen Sonntag verschärfte Burry den Ton deutlich und verlagerte seinen Fokus weg von Finanzkennzahlen hin zu Fragen der Unternehmensführung. Über soziale Medien forderte er Beweise für angeblich verdeckte Schmutzkampagnen des Konzerns und nutzte dabei sarkastische Anspielungen, um seine Skepsis zu unterstreichen.
Diese ethische Kritik folgt auf eine rein technische Warnung aus der vergangenen Woche. Am 10. Februar hatte Burry eine bärische „Kopf-Schulter“-Formation im Chart identifiziert und ein potenzielles Abwärtsziel im Bereich von 60 Dollar genannt – was angesichts des aktuellen Kurses von rund 131,41 Dollar einem massiven Einbruch entspräche. Die Kombination aus technischer Verkaufsempfehlung und qualitativen Angriffen markiert eine neue Eskalationsstufe in seiner Kampagne gegen den Titel.
Operative Erfolge als Gegengewicht
Fundamental steht dem Pessimismus des Short-Sellers jedoch eine robuste Auftragslage gegenüber. Erst am 12. Februar erhielt das Unternehmen eine erweiterte Autorisierung der US-Verteidigungsbehörde DISA (Defense Information Systems Agency). Diese erlaubt den Einsatz der Software direkt an der taktischen Front („Tactical Edge“), was die Verankerung im Verteidigungssektor weiter vertieft.
Fast zeitgleich, am 10. Februar, wurde die langjährige Partnerschaft mit dem Luftfahrtriesen Airbus für die Datenplattform Skywise verlängert. Diese Abschlüsse untermauern die These der Optimisten, dass die institutionelle Nachfrage nach KI-Lösungen unabhängig von der Aktienkurs-Volatilität beschleunigt wächst.
Spannung zwischen Bewertung und Wachstum
Der Konflikt trifft auf eine ohnehin angespannte Bewertungssituation. Nach einem Umsatzsprung von 70 Prozent im vierten Quartal notiert das Papier auf einem historisch hohen Niveau. Marktteilnehmer wägen derzeit ab, ob die Warnung eines legendären Investors schwerer wiegt als die greifbare operative Expansion. Entscheidend bleibt in der aktuellen Woche, ob Burrys lautstarke Kritik ausreicht, um das Momentum der jüngsten Vertragsabschlüsse mit Airbus und dem US-Militär zu brechen.
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