ASML Holding setzt sein Aktienrückkaufprogramm mit unverändertem Tempo fort. In der Woche bis zum 13. Februar 2026 kaufte der niederländische Halbleiterausrüster eigene Aktien im Wert von rund 127 Millionen Euro zurück. Parallel dazu nimmt die strategische Positionierung in Europa konkrete Formen an: Das belgische Forschungszentrum imec bereitet sich auf die Ankunft von ASMLs neuester High-NA-EUV-Technologie vor.

Rückkäufe im Detail

ASML veröffentlichte am 16. Februar 2026 die jüngsten Transaktionen seines am 28. Januar 2026 angekündigten Rückkaufprogramms. Insgesamt erwarb das Unternehmen in der Woche vom 9. bis 13. Februar 105.800 eigene Aktien.

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Die Käufe verteilten sich wie folgt:

  • 9. Februar: 20.923 Aktien zu durchschnittlich 1.192,93 Euro (24,96 Mio. Euro)
  • 10. Februar: 20.847 Aktien zu 1.201,12 Euro (25,04 Mio. Euro)
  • 11. Februar: 20.877 Aktien zu 1.197,41 Euro (25,00 Mio. Euro)
  • 12. Februar: 20.699 Aktien zu 1.207,88 Euro (25,00 Mio. Euro)
  • 13. Februar: 22.454 Aktien zu 1.194,06 Euro (26,81 Mio. Euro)

Die Transaktionen erfolgten gemäß der Marktmissbrauchsverordnung (Nr. 596/2014).

Europas Chipstrategie nimmt Gestalt an

Am 9. Februar 2026 weihte imec in Leuven eine 2.000 Quadratmeter große Reinraum-Erweiterung ein. Die Anlage wird ab Mitte März 2026 ASMLs High-NA-EUV-Scanner beherbergen – das derzeit fortschrittlichste Lithografiesystem für die Halbleiterfertigung.

Bei der Einweihung waren neben ASML-CEO Christophe Fouquet auch die EU-Vizepräsidentin Henna Virkkunen, der belgische Premierminister Bart De Wever und der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele zugegen. Die 2,5 Milliarden Euro teure NanoIC-Pilotlinie ist Teil des European Chips Act, der den EU-Anteil an der globalen Chipproduktion bis 2030 auf 20 Prozent verdoppeln soll.

Imec-CEO Luc Van den hove erklärte: „Seit wir im Mai 2024 angekündigt haben, dass imec die NanoIC-Pilotlinie beherbergen wird, sind wir mit Höchstgeschwindigkeit vorangeschritten – wir haben die Beschaffung von Anlagen beschleunigt und ein umfassendes Rekrutierungsprogramm gestartet."

Die Pilotlinie folgt einem offenen Zugangsmodell. Start-ups, Forschungseinrichtungen, KMU und Großunternehmen können dort neue Chipdesigns und Prozesse im nahezu industriellen Maßstab testen, bevor sie in die Massenproduktion gehen.

Solide Auftragslage

ASML hatte im vierten Quartal 2025 Rekordbestellungen von 13,2 Milliarden Euro verbucht. Der Gesamtumsatz 2025 belief sich auf 32,7 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 52,8 Prozent.

Für 2026 erwartet das Management Erlöse zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bei Bruttomargen von 51 bis 53 Prozent.

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