Palantir Aktie: Ritterschlag vom Pentagon
Das US-Verteidigungsministerium erteilt Palantir eine Freigabe, die in der Branche als technischer Durchbruch gilt. Die Software darf nun auch dort eingesetzt werden, wo es keine stabile Internetverbindung gibt – direkt im Gefecht.
Die Defense Information Systems Agency (DISA) hat am Donnerstag grünes Licht für "PFCS Forward" gegeben. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich mehr als nur ein neues Produkt: Palantir darf seine hochsensiblen Sicherheitsstufen Impact Level 5 und 6 ab sofort auf lokaler Hardware betreiben. Die Software funktioniert damit auch auf mobilen Kommandoposten oder direkt im Einsatzgebiet – völlig unabhängig von zentralen Rechenzentren.
KI-Analysen ohne Cloud-Verbindung
Bisher waren extrem sicherheitsrelevante Cloud-Anwendungen auf eine dauerhafte Verbindung zu zentralen Servern angewiesen. Diese Einschränkung fällt nun weg. Das US-Militär kann Palantirs Daten-Analysen und KI-Tools jetzt auch dort nutzen, wo keine konstante Internetverbindung verfügbar ist.
"Die Zukunft der Kriegsführung erfordert Software, die überall einsatzfähig ist", erklärt Akash Jain, Präsident und CTO von Palantir USG. PFCS Forward ermögliche den Einsatz missionskritischer Fähigkeiten mit der notwendigen Ausfallsicherheit für die Streitkräfte. Die Lösung bringe erstklassige kommerzielle Technologie mit beispielloser Geschwindigkeit für kritische Sicherheitsmissionen.
Wettbewerbsvorteil wird zementiert
Die Freigabe verankert Palantir noch tiefer im US-Sicherheitsapparat. In der modernen Kriegsführung müssen Daten dort verarbeitet werden, wo sie entstehen – oft entscheiden Sekunden. Dass Palantir nun offiziell zertifiziert ist, IL6-geprüfte Software für geheime Daten auf lokaler Hardware zu betreiben, setzt einen neuen Standard.
Für Konkurrenten im Bereich Verteidigungs-IT wird die Luft dünner. Die Hürden für vergleichbare Sicherheitsfreigaben sind extrem hoch und schützen Palantirs Geschäft effektiv vor Wettbewerbern. Eine hardwareunabhängige Autorisierung dieser Sicherheitsstufe zu erhalten, gilt in der Branche als außergewöhnliche Auszeichnung.
Die Aktie reagierte an der NASDAQ zunächst verhalten auf die Nachricht und notierte im Handelsverlauf am Donnerstag bei rund 135 Dollar.
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