Die Google-Mutter hat am vergangenen Freitag ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Operativ überzeugt der Konzern mit solidem Umsatz- und Gewinnwachstum. Doch an der Börse wächst die Ungeduld: Investoren verlangen endlich messbare Erträge aus den milliardenschweren KI-Investitionen. Die Aktie geriet zuletzt unter Druck – zusammen mit anderen Tech-Schwergewichten verzeichnete sie Rückschläge von bis zu 20 Prozent.

Neue Funktionen, alte Frage

Google treibt die KI-Integration in seine Produkte konsequent voran. Für den AI-Mode der Suchmaschine steht das nächste Update bereit: Autocomplete-Vorschläge sollen Nutzern künftig bereits beim Start von Prompt-Eingaben zahlreiche Fragen und Konversationsideen liefern. Die Funktion erinnert an das klassische Autocomplete, das Google seit 2004 einsetzt und 2008 in die Standardsuche integrierte.

Parallel arbeitet Alphabet an der Monetarisierung seiner Cloud-Dienste. Am 16. Februar 2026 gab der Technologiedienstleister Cognizant Technology Solutions eine erweiterte Partnerschaft mit Google Cloud bekannt. Cognizant setzt intern auf Google Workspace und Gemini Enterprise und entwickelt ein neues Produktivitätsangebot für Unternehmenskunden. Ziel ist es, agentenbasierte KI-Lösungen im großen Maßstab produktiv einzusetzen – von der Konzeption bis zur Umsetzung.

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Ebenfalls heute vermeldete Klarna die Integration in Google Pay für den britischen Markt. Nutzer können dort nun Klarnas zinsfreie Ratenzahlungsoption direkt beim Checkout verwenden. Die Schweden betonen ihre Strategie, "an jedem Checkout, überall" verfügbar zu sein.

Markt fordert Ergebnisse statt Versprechen

Die fundamentale Frage bleibt: Wann rentieren sich die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur? Die Sorge vor nicht profitablen Ausgaben der Hyperscaler war zwar nicht neu, wurde in der Berichterstattung aber lange als Randnotiz behandelt. Nun hat sich die Stimmung gedreht. Die relative Schwäche der großen Tech-Werte markiert einen Bruch mit dem Muster, das die Märkte über Monate geprägt hatte.

Rückblickend zeigt sich: Eine solche Trendwende lässt sich fundamental kaum präzise vorhersagen. Was sich jedoch beobachten lässt, sind Stimmungsindikatoren und die Positionierung verschiedener Anlegergruppen – sie geben Hinweise darauf, in welcher Phase einer Hausse sich die Märkte befinden.

Die Quartalszahlen von Alphabet waren weitgehend stark. Dennoch reicht das den Investoren nicht mehr. Sie wollen sehen, wie sich die KI-Strategie in konkreten Umsätzen und Margen niederschlägt. Solange diese Antwort ausbleibt, dürfte die Aktie anfällig für Gewinnmitnahmen bleiben – auch wenn die operative Entwicklung grundsätzlich stimmt.

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