Cardano: Offensive gegen Liquiditätsschwäche
Cardano steht vor einer entscheidenden Erweiterung seiner Infrastruktur. Während der Token-Preis zuletzt deutlich unter Druck geriet, bestätigte das Ökosystem nun den Start des Stablecoins USDCx noch für diesen Monat. Zusammen mit einer neuen Partnerschaft soll dieser Schritt eines der drängendsten Probleme der Blockchain lösen: den Mangel an nutzbarer Liquidität.
Startschuss für USDCx im Februar
Philip DiSaro, CEO des Entwicklungsunternehmens Anastasia Labs, bestätigte am gestrigen 15. Februar, dass USDCx noch vor Ende Februar 2026 auf Cardano live gehen wird. Bei diesem Stablecoin handelt es sich um ein Asset, das 1:1 durch USDC gedeckt ist und über die xReserve-Infrastruktur von Circle abgesichert wird.
Für Privatanleger ist USDCx funktional identisch mit dem nativen USDC. Der einzige technische Unterschied besteht darin, dass die direkte Einlösung in US-Dollar über Circle exklusiv institutionellen Partnern vorbehalten bleibt. Nutzer können den Token jedoch in einer einzigen Transaktion zu jeder Blockchain transferieren, die das Cross-Chain Transfer Protocol (CCTP) unterstützt.
Diese Maßnahme zielt direkt auf die Liquiditätslücke des Netzwerks ab. Aktuelle Daten belegen, dass sich auf Cardano derzeit weniger als 40 Millionen US-Dollar in Stablecoins befinden. Im Vergleich zu den Milliardenbeträgen auf Konkurrenz-Blockchains wie Ethereum oder Solana ist dies ein Bruchteil, der die Entwicklung des DeFi-Sektors auf Cardano bislang hemmte.
LayerZero und Midnight-Mainnet
Flankiert wird der Stablecoin-Start durch eine strategische Partnerschaft mit LayerZero, die Charles Hoskinson, CEO von Input Output, kürzlich auf der Consensus-Konferenz in Hongkong ankündigte. Die Integration ermöglicht Cardano-Anwendungen die Interaktion mit über 140 anderen Blockchain-Ökosystemen und stellt die bisher größte Erweiterung der Interoperabilität für das Netzwerk dar.
Zusätzlich gab Hoskinson einen konkreten Zeitplan für "Midnight" bekannt, eine auf Datenschutz fokussierte Partner-Blockchain von Cardano. Das Mainnet soll in der letzten Märzwoche 2026 starten. Bereits ab dem 26. Februar wird eine öffentliche Testumgebung („Midnight City Simulation“) zugänglich sein, um die Zero-Knowledge-Technologie unter realen Bedingungen zu prüfen.
Kurs kämpft mit Zweijahrestief
Trotz dieser fundamentalen Weichenstellungen spiegelt der Markt die technischen Fortschritte bislang nicht wider. Der ADA-Token verlor im vergangenen Monat über 25 Prozent an Wert und fiel zwischenzeitlich auf ein Zweijahrestief, bevor er sich leicht auf rund 0,28 US-Dollar erholte.
Hoskinson räumte die schwierige Marktlage ein und bezeichnete die Stimmung als historisch schlecht, betonte jedoch die langfristig positiven makroökonomischen Aussichten. Mit der Kombination aus USDCx-Integration und LayerZero-Anbindung setzt Cardano nun auf die stärkste Infrastruktur-Erweiterung der jüngeren Vergangenheit. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Liquidität nachhaltig zu steigern und den Abwärtstrend zu stoppen, wird sich in den kommenden Wochen mit der technischen Umsetzung zeigen.
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