Die Aktie des Quantencomputing-Spezialisten IonQ kommt nicht zur Ruhe. Nach einer Attacke des Shortsellers Wolfpack Research und darauf folgenden juristischen Untersuchungen wächst die Verunsicherung unter den Anlegern massiv. Stehen die ehrgeizigen Wachstumsziele des Unternehmens auf einem brüchigen Fundament?

Kritik an der Umsatzstruktur

Auslöser der jüngsten Unruhe ist ein Bericht von Wolfpack Research vom 6. Februar 2026. Die Analysten werfen IonQ vor, dass das Umsatzwachstum zwischen 2022 und 2024 stark von staatlichen "Hintertür-Zuweisungen" abhing. Diese Finanzierungsquellen seien angeblich mittlerweile gestrichen oder nicht ordnungsgemäß budgetiert worden. Zudem zweifelt der Bericht die Validität der gemeldeten Auftragsbestände an und sieht eine Diskrepanz zwischen angekündigten Verträgen und tatsächlich finanzierten Projekten.

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Die Vorwürfe rufen nun auch Juristen auf den Plan. Die Kanzlei Ademi LLP leitete am 5. Februar eine Untersuchung wegen möglichen Wertpapierbetrugs ein. Im Fokus steht dabei nicht nur die Frage nach aufgeblähten Umsätzen, sondern auch das Verhalten des Managements. Insider-Verkäufe in Höhe von fast 400 Millionen US-Dollar sorgen für Unmut und werfen die Frage auf, ob die Interessen der Führungsebene noch mit denen der Aktionäre übereinstimmen.

Leerverkäufer bauen Positionen aus

Der anhaltende Abwärtstrend – die Aktie verlor seit Jahresbeginn rund 24 Prozent an Wert – lockt vermehrt Spekulanten an. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass die Leerverkaufsquote auf rund 22,77 Prozent der handelbaren Aktien gestiegen ist, was etwa 78,18 Millionen Anteilscheinen entspricht. Diese hohe Quote signalisiert, dass ein signifikanter Teil des Marktes kurzfristig mit weiteren Kursverlusten oder zumindest anhaltender Instabilität rechnet.

Zusätzlich belastet die aggressive Expansionsstrategie die Stimmung. Die am 26. Januar verkündete Übernahme des Chipherstellers SkyWater Technology für 1,8 Milliarden US-Dollar stößt bei Investoren auf Skepsis. Während das Management den Deal als strategischen Schritt zur Sicherung einer heimischen Lieferkette anpreist, reagieren Marktteilnehmer angesichts des hohen Kaufpreises und der Integrationsrisiken zurückhaltend.

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 25. Februar 2026. An diesem Tag veröffentlicht IonQ die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Marktteilnehmer erwarten bei diesem Termin nicht nur Zahlen zur bestätigten Umsatzprognose von 106 bis 110 Millionen Dollar, sondern vor allem konkrete Stellungnahmen zu den angezweifelten Regierungsverträgen und dem Fortschritt der SkyWater-Integration.

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