Meta Aktie: Workrooms eingestellt
Meta Platforms zieht heute einen Schlussstrich unter ein zentrales Metaverse-Projekt. Die Virtual-Reality-Kollaborationsplattform Horizon Workrooms wird am heutigen Montag, 16. Februar 2026, endgültig abgeschaltet – samt Löschung aller Nutzerdaten. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Restrukturierung der Reality Labs-Sparte und verdeutlicht den strategischen Schwenk des Konzerns weg von Nischen-VR-Anwendungen.
Radikaler Umbau bei Reality Labs
Die Entscheidung fällt nicht isoliert. Meta hat bereits rund 10% der Belegschaft in der Reality Labs-Division abgebaut und mehrere XR-Spielestudios geschlossen. Vier Tage nach der Workrooms-Abschaltung, am 20. Februar, endet zudem der Verkauf von Meta Horizon Managed Services und kommerziellen Quest-Headsets an Geschäftskunden. Bestehende Enterprise-Kunden erhalten Support bis Januar 2030, werden aber auf Drittanbieter-Lösungen wie Microsoft Teams Immersive und Zoom Workplace verwiesen.
Der Konzern fokussiert sich künftig auf mobile Metaverse-Erlebnisse und Smart Glasses – eine Abkehr von der ursprünglichen Vision immersiver Bürowelten. Die Hardware-Offensive im B2B-Segment wird faktisch eingestellt.
Milliarden-Investitionen belasten Stimmung
Parallel sorgen neue Zahlen zu den Infrastrukturkosten für Gesprächsstoff. Einem Bericht vom 15. Februar zufolge werden Meta, Amazon, Microsoft und Alphabet 2026 zusammen über 600 Milliarden Dollar in Capex investieren – hauptsächlich für KI-Rechenzentren. Jüngste Tech-Abverkäufe haben bereits mehr als 1 Billion Dollar Marktkapitalisierung vernichtet. Investoren fragen sich, wann sich die massiven Ausgaben auszahlen.
Meta treibt derweil den Ausbau voran: In Visakhapatnam, Indien, entsteht in Partnerschaft mit Sify Technologies ein 500-Megawatt-KI-Rechenzentrum – unabhängig von Googles separatem 1-Gigawatt-Projekt mit Adani in derselben Region.
Zahlen überzeugen weiterhin
Die operativen Ergebnisse geben Anlass zu Zuversicht. Im vierten Quartal übertraf Meta mit einem Gewinn je Aktie von 8,88 Dollar die Erwartungen von 8,16 Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte um 23,8% auf 59,89 Milliarden Dollar. Die Quartals-Dividende liegt bei 0,525 Dollar je Aktie.
- Q4-Gewinn je Aktie: 8,88 Dollar (Prognose: 8,16 Dollar)
- Q4-Umsatz: 59,89 Mrd. Dollar (+23,8% zum Vorjahr)
- Quartalsdividende: 0,525 Dollar
- Workrooms-Ende: 16. Februar 2026
- Enterprise-Verkaufsstopp: 20. Februar 2026
Analysten bleiben optimistisch. Truist Securities und UBS halten an "Buy"-Ratings fest, Kursziele bewegen sich zwischen 830 und 875 Dollar. Als Argumente werden die Effizienz im Werbegeschäft und KI-gestützte Tools angeführt. Die Reality Labs-Restrukturierung könnte mittelfristig die Profitabilität stützen, während die KI-Offensive langfristig Wachstum verspricht – sofern sich die Investitionen auszahlen.
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